Schulen und Universitäten wegen Smogs in vielen Teilen Irans geschlossen

Blick auf das Smog-verhangene Teheran vom 13. November

Wegen der hohen Luftverschmutzung im Iran sind am Samstag in vielen Städten und Gemeinden des Landes die Kindergärten, Schulen und Universitäten geschlossen geblieben. Zusätzliche Notmaßnahmen galten nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna für die Hauptstadt Teheran, über der seit Tagen eine dichte Smog-Wolke hängt.

Dort wurde der Verkehr massiv eingeschränkt, Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Kleinen Kindern und alten Menschen sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen rieten die Behörden davon ab, ins Freie zu gehen. Sand- und Zementwerke rings um Teheran, die als besonders starke Luftverschmutzer galten, wurde für Sonntag der Betrieb untersagt.

In Teheran war die Smog-Belastung zeitweilig drei Mal so hoch wie der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Grenzwert. Die Lage dürfte sich laut Irna erst mit dem für Montag erwarteten Regen wieder entspannen.

Wegen der Luftverschmutzung in den iranischen Städten sterben nach Angaben eines Vertreters des Gesundheitsministeriums jedes Jahr fast 30.000 Menschen. Ursache des Smogs sind einem Weltbankbericht zufolge Fahrzeugabgase sowie der Ausstoß von Raffinerien und Kraftwerken.