Schulen in Südchina nach größerem Corona-Ausbruch bei Schulkindern geschlossen

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Corona-Test bei Kleinkind (AFP/-)

Angesichts eines größeren Corona-Ausbruchs bei meist ungeimpften Schulkindern in der südchinesischen Provinz Fujian sind zahlreiche Schulen geschlossen worden. Die rund 3,2 Millionen Einwohner der Stadt Putian wurden am Dienstag zu verpflichtenden Corona-Tests aufgerufen, um den jüngsten Ausbruch einzudämmen. Ein Fall mit der ansteckenderen Delta-Variante, der auf einen Reiserückkehrer aus Singapur zurückgeführt wird, hatte sich zu einem örtlichen Ausbruch von mehr als hundert Ansteckungen ausgeweitet.

Die Behörden in der Provinz Fujian registrierten am Dienstag 59 neue, im Inland übertragene Fälle. Unter ihnen waren zahlreiche Schulkinder, sie hatten sich vermutlich bei dem zwölfjährigen Sohn des Reiserückkehrers angesteckt. Bis Dienstag registrierten die Behörden 36 Ansteckungen bei Schulkindern, darunter acht bei Kindergartenkindern. Es handelt sich um den ersten größeren Corona-Ausbruch unter Schulkindern in China.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua liegt die Impfquote in China derzeit bei rund 70 Prozent der Bevölkerung. Die meisten Kleinkinder sind jedoch nach wie vor nicht geimpft, was die Befürchtung aufkommen ließ, dass der jüngste Ausbruch in Fujian die schwächste Bevölkerungsgruppen des Landes unverhältnismäßig stark treffen könnte.

Die Stadt Putian ließ am Montag alle Schulen schließen und in der nahegelegenen Hafenstadt Xiamen wurde der Verkehr mit Fernbussen eingestellt. Die chinesische Botschaft in Singapur warnte chinesische Bürger, bei Reisen in das südostasiatische Land "vorsichtig" zu sein und sich "auf Schwierigkeiten bei der Wiedereinreise nach China einzustellen".

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