Schulen in Berlin: Schulsanierung: Senatorin Scheeres erhöht Druck auf Bezirke

Blick in das Treppenhaus einer Berliner Grundschule (Archivbild)

Berlin.  Bau und Sanierung von Schulen sollen künftig einem engmaschigen Controlling unterzogen werden. Das kündigte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) im Interview mit der Berliner Morgenpost an. Dazu wird die vor einem Jahr eingerichtete "Taskforce Schulbau" ausgebaut und erhält auch Entscheidungsbefugnisse.

Die Taskforce soll die Vorhaben verwaltungs- und bezirksübergreifend steuern. Ihr gehören die Staatssekretäre für Bildung, Finanzen und Stadtentwicklung und vier Vertreter der Bezirke sowie Vertreter der Senatskanzlei und der landeseigenen Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) an. Die Taskforce werde nun fest installiert, erklärte Scheeres. Sie soll für den Überblick sorgen und landesweit den Sanierungs- und Baufahrplan festlegen. Für jede Schule werde ein "Steckbrief" erstellt, in dem präzise dargelegt wird, welcher Bedarf besteht und wann die Bauarbeiten ausgeführt werden sollen.

"Es wird ein Zeitplan erstellt, der öffentlich einsehbar ist. So können wir in der Taskforce immer kontrollieren, wann welche Verwaltung ihren Planungsbeitrag liefern muss und ob eine Baumaßnahme noch im Zeit- und Kostenrahmen liegt", versprach Scheeres. An den Schulen würden zusätzlich interne Bauausschüsse eingerichtet, damit Eltern, Schüler, Lehrer und die Schulleitungen einbezogen werden. Das Controlling gelte gleichermaßen für die Projekte der Bezirke wie des Landes, stellte die Senatorin klar.

Sie kündigte Konsequenzen an, wenn beim Controlling festgestellt wird, dass ein Bezirk seine Aufg...

Lesen Sie hier weiter!