Schule in Berlin: MINT-Berufe - Per Beamer durch die Galaxis

Das mobile Planetarium im Paul-Natorp-Gymnasium

Planeten fliegen durch den Raum, die Internationale Raumstation ISS öffnet sich und die Schüler sind mittendrin. Ab diesem Juli reist eine mobile Planetariumskuppel durch die Schulen Berlins, um Berufsorientierung der anderen Art zu betreiben. Mit einem eindrucksvollen Wissenschaftstheater sollen die Jugendlichen von der siebenten bis zur zwölften Klasse für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistert werden. Finanziert wird das Projekt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin. Der extreme Fachkräftemangel in den sogenannten MINT-Berufen, lässt die Wirtschaft zu ungewöhnlichen Mitteln greifen.

"Nächstes Jahr fehlen uns insgesamt 41.000 Fachkräfte, davon entfallen laut Berliner Fachkräftemonitor 7000 auf gewerblich-technische Berufe", sagte Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin, bei der Präsentation des Projektes am Montag im Paul-Natorp-Gymnasium in Friedenau. Bis 2020 werde die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an beruflich qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich noch dreimal größer werden, sagte Kramm.

Die schwarze Kuppel mit dem Durchmesser von acht Metern wird vor Ort aufgeblasen

Die Berliner Wirtschaft brauche daher neue und schnell wirksame Rezepturen, mit denen es gelingt, ein neues "Publikum" anzusprechen und zukünftige Auszubildende und Fachkräfte für diese Berufe zu interessieren. Mit knapp 400.000 Euro finanziert die IHK daher das mobile 3-D-Theater für Schulen.

Und wie funktioniert das reisende Planetarium? Die schwarze Kuppel mit dem...

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