Deutscher Milliardär parkt Yacht neben Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue ist eines der beliebtesten Fotomotive in New York. (Bild: ddp Images)

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Super-Reicher seine Yacht direkt vor der Freiheitsstatue ankert, um mit seinem Reichtum zu protzen. Dieses Mal schleicht sich ein Deutscher auf die Touri-Fotos und nervt die Besucher des Wahrzeichens.

Die 110-Millionen-Dollar-Yacht gehört dem Chef des Schraubenhandel-Unternehmens Reinhold Würth. Der 82-Jährige legte mit seinem Riesen-Schiff am Montag im New York Harbor an und versperrte so für einige Touristen den freien Blick auf die Freiheitsstatue – und verhielt sich mit dieser Aktion zum Leidwesen der Fotografierenden völlig legal. Wie ein Sprecher der Küstenwache in der „New York Post“ verriet, ist dieser Bereich vor der Freiheitsstatue als Anlegestelle freigegeben.


Würth ist nicht der Erste, der seine Yacht in diesem Sommer an der berühmten Statue vor Anker legte. Auch der russische Milliardär und Öl-Oligarch Eugene Shvidler genoss im Juni den direkten Blick auf die römische Göttin der Freiheit, bis ihn die örtliche Presse von seinem Ankerplatz vertrieb. Auch der italienisch-schweizerische Unternehmer und Milliardär Ernesto Bertarelli sicherte sich mit seinem Luxus-Schiff einen Platz an der Statue.

Reinhold Würth gehört das milliardenschwere Schraubenhandel-Unternehmen Würth (Bild: ddp Images)

Die Yacht von Milliardär Würth ist circa 85 Meter lang, besitzt einen Fahrstuhl und einen Helikopter-Landeplatz. Sie ist direkt zwischen der Freiheitsstatue und der Staten Island Ferry Route verankert, jenem Platz, den viele Touristen nutzen, um die Aussicht vom Wasser aus zu genießen. Ein Besucher erklärte der „New York Post“ genervt: „Es hat mein Foto völlig zerstört. Jetzt repräsentiert es nur das typische Image einer reichen Person – der sich für andere Menschen nicht interessiert.“