Schorndorf: Sexuelle Übergriffe bei Volksfest

Bei einem Volksfest im süddeutschen Schorndorf ist es zu Krawallen und sexuellen Übergriffen gekommen. Zwei junge Frauen seien im Laufe der mehrtägigen Feierlichkeiten von Flüchtlingen begrapscht worden, hieß es auf einer Pressekonferenz.

Aus einer Ansammlung von rund 1.000 jungen Menschen im Schlosspark waren demnach in der Nacht zum Sonntag Festgäste und Polizisten angegriffen und Flaschen geworfen worden. An den Ausschreitungen seien auch junge Leute mit Migrationshintergrund und Asylbewerber beteiligt gewesen, so die Polizei der Stadt im Bundesland Baden-Württemberg.

Roland Eisele, Polizeipräsident Aalen:

“Es waren viele Leute da, aber es waren einzelne aus dieser großen Masse heraus, einzelne Gruppierungen, die das gemacht haben. Die auch später vereinzelt in der Stadt unterwegs waren und dort noch das eine oder andere Mal aufgeschlagen sind.”

Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer sprach den Opfern der sexuellen Übergriffe, einer 17-Jährigen und einer 25-Jährigen, sein Mitgefühl aus.

Chaos and sexual assaults at festival outside Stuttgart. Several asylum seekers detained #Schorndorf https://t.co/A6AQ0VtPdz pic.twitter.com/xk7aUyKT9V— dwnews (@dwnews) 17 juillet 2017

Für die beiden letzten Festtage der «Schorndorfer Woche» will die Stadt die Polizeipräsenz aufstocken und dunkle Ecken im Schlosspark besser ausleuchten lassen.

Riots break out at German festival after claims of sexually harassment #Schorndorf… https://t.co/pQ8LQw98Aq pic.twitter.com/726XJvawTY— German Trends (@Germanolizer) 17 juillet 2017

#Allemagne

Fête populaire à Schorndorf

Grand renfort de police déployé pour affronter le “potentiel d’agressivité massive”

Via ZimtSternxx1 pic.twitter.com/PpPW04E3Co— CathoAlsace ن (a_pbh) 16 juillet 2017

In dem östlich von Stuttgart gelegenen Schorndorf leben rund 40.000 Menschen. Die Gemeinde hat etwa 700 Flüchtlinge aufgenommen. Als Hauptproblem der Aggressionen und Gewalt nannte der Sprecher den Alkoholkonsum der Jugendlichen, darunter viele Schüler und Abiturienten.

su mit dpa