Schon an der Wahlurne hatte Sigmar Gabriel eine düstere Prognose für die SPD

Matthias Olschewski
Gabriel und Merkel verstehen sich gut

Die Wahlkabinen sind geschlossen, 61,5 Millionen Deutsche waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Doch nicht nur die Bürger gaben ihre Stimme ab, auch die Vertreter der Parteien haben gewählt. Doch schon vor den ersten Hochrechnungen hatten einige Volksvertreter düstere Vorahnungen, was den Ausgang der Wahl betrifft.

Merkel und Gabriel bei der Wahl wenig euphorisch

Angela Merkel ging mit ihrem Ehemann Joachim Sauer zur Wahl. Als sie ihren Wahlzettel im Wahllokal Berlin-Mitte abgab, tat sie das sehr bedacht und schweigend. Ohne Statement und nach einem Plausch mit den Wahlhelfern verließ sie das Wahllokal.

Auch der derzeitige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) stimmte ab. Er sah seine Partei unter Druck und sagte laut Medienberichten vor den Hochrechnungen, dass es nicht gut aussehe. Sein Bauchgefühl hat sich nach den ersten Hochrechnungen bestätigt. Es ist das schlechteste Ergebnis der SPD seit 70 Jahren, aber auch die CDU musste herbe Verluste hinnehmen. Diese liegt nach den Hochrechnungen bei 33,5 Prozent.

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