"Schon außergewöhnlich": Klopp legt in Zoff nach

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"Schon außergewöhnlich": Klopp legt in Zoff nach
"Schon außergewöhnlich": Klopp legt in Zoff nach

Liverpool-Teammanager Jürgen Klopp empfindet das Kräftemessen mit dem englischen Rekordmeister und Erzrivalen Manchester United um Cristiano Ronaldo als echtes Highlight. „United gegen Liverpool ist ein gewaltiges Spiel“, sagte der frühere Bundesliga-Coach vor dem Duell der Premier-League-Schwergewichte am Sonntag (17.30 Uhr im LIVETICKER) in Manchester.

Von der Anfälligkeit des Konkurrenten, der wettbewerbsübergreifend keines seiner zwölf jüngsten Heimspiele ohne Gegentor bewältigte, will Klopp nichts hören. „Ich denke, ManUnited ist mit den bisherigen Ergebnissen nicht übermäßig zufrieden, aber wir alle wissen, dass sie zu unglaublichen Leistungen fähig sind.“ (Premier League: Ergebnisse und Spielplan)

Nach acht Spieltagen liegt Manchester vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten Liverpool. In der Champions League holten beide Klubs unter der Woche 3:2-Siege. Die Red Devils mussten dabei einen 0:2-Rückstand gegen Atalanta Bergamo drehen. "Die zweite Halbzeit war eine reine Machtdemonstration von United", so Klopp.

Sein Kollege Ole Gunnar Solskjaer äußerte sich ebenfalls mit viel Respekt vor den Reds: „Man muss alles geben, um gegen die besten Mannschaften der Welt ein Ergebnis zu erzielen, und Liverpool ist eine davon.“

Klopp legt im Streit mit Solskjaer nach

Klopp legte zudem in der Elfer-Debatte mit United-Coach Solskjaer nach.

Er hatte sich Anfang des Jahres öffentlich darüber beschwert, dass United unter Solskjaer deutlich mehr Elfmeter zugesprochen bekommen hätte als er seit seinem Amstantritt bei den Reds. Solskjaer hatte daraufhin gekontert.

„Ich habe dazu eigentlich nichts zu sagen, aber ich denke, nach dem, was Ole und ich gesagt haben, hatten sie fünf Elfmeter und wir zwei“, sagte Klopp.

„Wir wissen alle, dass die Schiedsrichter durch solche Dinge nicht beeinflusst werden können. Aber dass United so viele Elfmeter bekommen hat, ist schon außergewöhnlich.“

United sei gut darin, in den Strafraum zu kommen und gefährliche Situationen herbeizuführen. „Aber wir haben sie auch und haben nicht einmal eine ähnliche Anzahl von Strafen bekommen“, ergänzte der deutsche Erfolgscoach: „Aber das sind Fakten, das ist erledigt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“



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