Schockierendes Porträt: So schlimm steht es wirklich um Johnny Depp

Nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Rockmusiker aktiv: Johnny Depp. (Bild: Wenn)

Er soll kurz vor der Pleite stehen, mit einer Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu kämpfen haben und sich ausschließlich mit Ja-Sagern umgeben. Ein exklusiver Artikel über Johnny Depp zeichnet das Bild eines einst gefeierten Hollywood-Stars, der sich aktuell im freien Fall befindet.

Eigentlich wollte der Mann, der einst Johnny Depp war, seinen Ruf retten. Ein Artikel in der US-Ausgabe des Musikmagazins „Rolling Stone“ sollte das Bild des verschwendungssüchtigen Schauspielers gerade rücken, von dem in letzter Zeit immer mehr Details an die Öffentlichkeit gedrungen waren. Doch das nun erschienene Porträt ist das genaue Gegenteil, denn es zeigt: Von jener Person, die einst als Johnny Depp eine Weltkarriere machte, ist inzwischen nicht mehr viel übrig.

Stephen Rodrick, der Autor der Reportage, konnte den Hollywood-Star mehrere Tage lang exklusiv begleiten. Rodrick kommt zu dem Schluss: Depps Lebenswandel gleicht dem von Elvis Presley in dessen letzten Tagen. Von einer einst großen Karriere ist inzwischen nur noch ein Trümmerhaufen übrig. Und von der mehr als halben Milliarde Dollar (rund 428 Millionen Euro), die Depp im Laufe seines Berufslebens angehäuft hat, ist nicht mehr viel übrig. Schuld daran seien Depp zufolge aber die anderen: Manager, Steuerberater, Finanzverwalter.


Das Problem mit Johnny Depp.

Depp dürfte aber auch seinen eigenen Teil dazu beigetragen haben. Pro Monat gibt er laut eigenen Aussagen mehr als 30.000 Dollar (rund 25.900 Euro) allein für Wein aus. Für fünf Millionen Dollar (4,29 Millionen Euro) schoss er die Asche seines verstorbenen Literatenkumpels Hunter S. Thompson in den Himmel.

Seine Morgen beginnen mit Wodka, über den Tag verteilt raucht er endlos viele Joints und trinkt Rotwein. Er verwendet ständig Kraftausdrücke. Hinter dieser Alkohol- und Drogenabhängigkeit stecke ein von Selbstmitleid und Zorn zerfressener Mann, so Rodrick. Zu seinen besten Freunden zählt unter anderem Schock-Rocker Marilyn Manson.


Johnny Depp macht einen gebrechlichen und abgemagerten Eindruck auf Fotos, die unlängst auf Instagram aufgetaucht sind.

Depp gab gegenüber dem Rolling-Stone-Autor zu, bei Dreharbeiten ein „Earpiece“, also einen versteckten Funkkopfhörer zu tragen. Allerdings bekomme er darüber nicht seinen Dialog eingeflüstert, sondern lasse sich Babygeschrei und Bombenexplosionen zuspielen, um in Stimmung zu kommen. In einem der Interviews mit Rodrick soll Depp auch einen rassistischen Witz abgelassen haben.

Unlängst musste Depp beim Verlassen eines Hotels in Warschau von seinem Bodyguard gestützt werden. (Bild: Wenn)

An einer Stelle sagte Depp: „Sind Sie gekommen, um die Wahrheit zu erfahren?“ Die Antwort lieferte Depp gleich mit: „Ich wurde nur über‘s Ohr gehauen.“ Seine Mutter Betty Sue bezeichnet Depp als „Schlampe aus der Hölle“ und die „vielleicht böseste Frau“, die er je getroffen habe. Seit seinem zwölften Lebensjahr nehme er Barbiturate.

Mit Anwesen auf den Bahamas, in Frankreich, London und Hollywood führt Depp ein extravagantes Leben, dass er sich eigentlich nicht leisten kann. Laut seinen Managern leidet Depp unter Verschwendungssucht – mehr als zwei Millionen Dollar (1,71 Millionen Euro) soll er pro Monat ausgeben. Seine Ex-Frau Amber Heard bekam 7 Millionen Dollar (6 Millionen Euro) Entschädigung, für seine Schwester hat er auch einmal 7 Millionen springen lassen, angeblich, ohne davon zu wissen.

Eine Lösung für seine Probleme hat Depp dem Artikel zufolge aber parat: Mit seiner Band „Hollywood Vampires“ auf Tournee gehen, seine Memoiren schreiben und dabei Wodka trinken.