Schock-Urteil: Richter weigert sich, Britney Spears' Vater als Vormund abzusetzen

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Vergangene Woche (27. Juni) wurde Britney Spears' (39) leidenschaftliches Plädoyer in der ganzen Welt gehört: Die Sängerin ('Toxic') wollte nach 13 Jahren Vormundschaft durch ihren Vater Jamie wieder ihre eigenen Belange regeln. In ihrer Aussage vor Gericht kamen verstörende Details ans Licht: So wurden ihr gegen ihren Willen Medikamente und Verhütungsmittel verabreicht.

Wie eine Sklavin

Sie sei wie eine Sklavin gehalten worden, so die Musikerin. Umso mehr schockiert jetzt die Entscheidung der zuständigen Richterin Brenda Penny: Sie hat sich geweigert, Jamie Spears als Vormund abzusetzen. Er ist allerdings nicht allein für die Geschicke seiner Tochter verantwortlich: Die Vermögensverwalter vom Bessemer Trust haben ebenfalls ein Auge auf Britneys Finanzen. Die Sängerin hatte sich gewünscht, dass diese die alleinige Verantwortung übernehmen.

Britney Spears' Vater leitet Untersuchung ein

Doch dieses Gesuch wurde jetzt abgeschmettert — eine genaue Begründung, warum die Richterin ihre Entscheidung getroffen hat, liegt noch nicht vor, doch viele dürften mit Unverständnis reagieren. Ihr Vater ist derweil in die Offensive gegangen: Er habe mit den Entscheidungen um Britneys Privatleben nichts zu tun gehabt und hat jetzt eine Untersuchung der Vorwürfe angekündigt, die seine Tochter letzte Woche vor Gericht erhoben hatte. Sollten sie sich als zutreffend erweisen, so würden entsprechende Schritte eingeleitet, ließ sein Anwalt ausrichten. Ansonsten würde die Vormundschaft weiterlaufen wie gehabt. Es scheint, als sei die gewünschte Freiheit für Britney Spears noch immer in weiter Ferne.

Bild: FITZROY BARRETT/Globe Photos/Cover Images

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