"Schlimmster Albtraum, Schock" - das Desaster von McLaren

SPORT1
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"Schlimmster Albtraum, Schock" - das Desaster von McLaren
"Schlimmster Albtraum, Schock" - das Desaster von McLaren

Es war die große Überraschung beim Qualifying zum Großen Preis von Portugal.

Für McLaren-Pilot Daniel Ricciardo war bereits nach dem ersten Qualifying-Abschnitt Schluss. Als 16. war für ihn früh Feierabend - und das, obwohl sein Teamkollege Lando Norris locker den Einzug in die Top 10 schaffte und sich mit Position sieben eine gute Ausgangsposition für das Rennen verschaffen konnte (Formel 1, Portugal-GP: So. ab 16 Uhr im LIVETICKER).

Für Ricciardo war sein frühzeitiges Aus ein Desaster. Im Interview mit Journalisten sprach er von einer "großen Enttäuschung. Ich bin noch immer etwas unter Schock. Für einen Fahrer ist es der schlimmste Albtraum, in Q1 auszuscheiden", zeigte sich der Australier betroffen.

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Seit dem Brasilien-GP 2019 hatte er keinen derartigen Tiefpunkt mehr erlebt. Teamchef Andreas Seidl sprach gar von einer "Riesenenttäuschung" für das gesamte Team. Wie aber konnte es dazu kommen?

"Wir hatten kein technisches Problem. Wir müssen schauen in der Analyse, warum es für ihn nicht möglich war. Heute Vormittag war er gut unterwegs" zeigte sich Seidl bei Sky ratlos.

Ricciardo und McLaren ratlos

Auch Ricciardo wusste sich nicht zu helfen. "Es wäre noch ein bisschen was drin gewesen im letzten Sektor. Es war ziemlich chaotisch, auch im ersten Sektor", versuchte er eine Erklärung zu finden. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Erst hatte sich der Routinier im Autodromo in Portimao auf den Medium-Reifen versucht, dann legte er eine gezeitete Runde auf dem Soft auf die Strecke. Geholfen hat dies nicht. Die Verbesserung fiel mit rund einem Zehntel zu gering aus.

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In der letzten Sekunde wurde Ricciardo schließlich von Esteban Ocon im Alpine noch aus den Top 15 verdrängt, am Ende fehlten 0,042 Sekunden. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

"Ich muss das jetzt einfach analysieren, eine Nacht drüber schlafen und es morgen besser machen", resümierte er im Anschluss.

Beim Portugal-GP hat er am Sonntagnachmittag 66 Runden lang Zeit, um den Schock vom Samstag in ein gutes Ergebnis umzuwandeln.