Schmidt: "Hatte Tränen in den Augen"

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Schmidt: "Hatte Tränen in den Augen"
Schmidt: "Hatte Tränen in den Augen"
Schmidt: "Hatte Tränen in den Augen"

Ein Traum wird wahr!

Spätestens mit der offiziellen Nominierungsliste des Deutschen Olympischen Sportbunds für die Olympischen Spiele in Tokio hatte Alica Schmidt Gewissheit. Die prominente Wackelkandidatin gehört zum Staffelaufgebot über die 400 Meter. (Alles zur Leichtathletik)

Als sie vor der Bekanntgabe telefonisch über ihre Nominierung unterrichtet wurde, wurde die 22-Jährige emotional. "Ich bin immer noch absolut sprachlos und überwältig von meinen Emotionen - ein lang ersehnter Traum wird wahr, auf den ich so lange hingearbeitet habe", versuchte sie bei SPORT1 ihre Gefühle in Worte zu fassen.

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Der Moment des Anrufs hatte für sie etwas Unwirkliches. "Als der Anruf vom Bundestrainer kam, konnte ich seinen Worte erst gar nicht folgen und hatte vor lauter Glück Tränen in den Augen", gestand sie und fügte hinzu: "Ich bin so stolz und glücklich, mit so vielen talentierten Sportlerinnen und Sportlern diese spannende Reise anzutreten."

Ihre Erleichterung zeigt, dass diese Nominierung kein Selbstläufer war. Mitte Januar wagte sich die Instagram-Königin (rund 1,7 Mio. Follower) bei einem Meeting in Regensburg über die ungewohnte 200-Meter-Strecke, um weiter Werbung für sich zu machen - konnte dort allerdings nicht punkten.

Alica Schmidt hadert mit ersten 100 Metern

In 24,14 Sekunden gewann sie zwar ihren Lauf und verbesserte ihre Bestmarke um drei Hundertstel, doch mit dieser Zeit ist sie national nicht konkurrenzfähig - auch im Vergleich mit ihren Konkurrentinnen auf der 400-Meter-Strecke.

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Dabei machte sich erneut ihre Schwäche auf den ersten 100 Meter bemerkbar - erst in der zweiten Hälfte sprintete sie an ihren Rivalinnen vorbei. "Why are my first 100m always so bad?" ("Warum sind meine ersten 100 Meter immer so schlecht") postete sie anschließend in ihrer Instagram-Story.

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