Schluss mit Plastik: Es lebe der (Jute)Beutel!

Damit bezog sich die Sprecherin auf die jüngsten Ereignisse in Sachsen-Anhalt.

Der Wettbewerb unter den Discountern ist gnadenlos. Da wird um Bruchteile von Cent gekämpft, und die Preise für Sonderangebote kennen keine Grenze nach unten. Wer das Schweinenackensteak oder die Milch marktschreierisch billig anbieten kann, ist der Wochenkönig beim Verbraucher.

Angeblich ganz freiwillig

Derzeit kämpfen die Discounter aber noch einen anderen Kampf. Den um das beste ökologische Image. Seit die EU im vergangenen Jahr beschlossen hat, dass Plastiktüten nicht mehr umsonst abgegeben werden dürfen, haben die Marketingabteilungen von Rewe, Lidl, Aldi und anderen sich der Sache angenommen.

Als erster entdeckte Rewe sein Herz für die verschmutzen Weltmeere, und tat „freiwillig“, was spätestens 2018 getan werden muss. Seit vergangenen Herbst zahlt der Kunde für die Tüte. Aldi dagegen zögerte lange, stellt sich jetzt aber an die Spitze der Tütenbewegung. Wo andere (auch viele Biomärkte) noch die Papiertasche im Angebot haben, wird Aldi radikal. Kein Plastik, kein Papier, gar keine Einwegtaschen wird es ab 2018 beim Billigdiscounter geben.

Es lebe der Beutel! Der ist mehrfach benutzbar...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung