„Jetzt ist Schluss!“: MOPO-Leser: Das nervt uns an der S-Bahn

Überfüllte Züge, schmutzige Sitze, chaotische Zustände: MOPO-Leser sind sauer.

In letzter Zeit wurde die Geduld vieler S-Bahn-Pendler so manches Mal hart auf die Probe gestellt: Immer wieder gibt es Ausfälle – und dann sind da auch noch die lästigen Bauarbeiten! Viele Fahrgäste sind empört. Über E-Mail haben sich einige von ihnen bei uns gemeldet. Das sind ihre Reaktionen:

Stella Kubena schreibt: „Wie viele Hamburger, die umweltfreundlich durch die Stadt kommen möchten, versuche ich, mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verlassen. Ich lebe in Heimfeld. Das bedeutet: ich komme auf die andere Seite der Elbe nur mit der S3 / S31. Leider kommt es mir inzwischen so vor, als ob ich jedes Mal, wenn ich irgendwo pünktlich sein muss, mit einer Störung und Ersatzverkehr konfrontiert bin. Ich bin in den letzten Jahren so oft zu spät gekommen und hing so oft fest. Bin nach langen, anstrengenden Tagen auf dem Nachhauseweg ständig geduldig und stehe in überfüllten S-Bahnen während ich, wie so oft, nicht nach Hause zu kommen scheine.

In letzter Zeit ist es wirklich nicht schön, auf die S-Bahn angewiesen zu sein und sich auf sie verlassen zu müssen.

Außerdem bin ich mit dem Kinderwagen unterwegs. Dadurch fällt mir ständig auf, wieviele Fahrstühle und leider auch Rolltreppen (die ich leider, trotz Verbot, manchmal gezwungen bin zu nutzen mit dem Buggy) nicht funktionieren. So schaffen wir es häufig nicht, zügig umzusteigen, was Pünktlichkeit noch mal unwahrscheinlicher macht.

Vermutlich wird da einiges getan, damit die Fahrgäste möglichst zufrieden sein können. Aber in letzter Zeit ist die Nutzung der S-Bahn leider eher eine Qual als eine Freude.“

Katastrophaler Umbau des Barmbeker Bahnhofs

Ingo Krüger schreibt: „Seit 2011 baut die S-Bahn ihren Teil des Bahnhofs Barmbek um. Seit sechs (!) Jahren – und ist noch lange nicht fertig damit. In dieser Zeit entstand das benachbarte Hochhaus der VBG mit 15 Stockwerken. Die S-Bahn ist mit ihrem Teil des Bahnhofs dagegen immer noch beschäftigt.

Der Fahrstuhl funktioniert schon seit Jahren nicht mehr. Auch die Rolltreppe ist außer Betrieb. Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können die S-Bahn in Barmbek daher schon lange nicht mehr nutzen. Wer Koffer oder Kinderwagen dabei hat, ist grundsätzlich auf Hilfe anderer Reisender angewiesen. Bezeichnenderweise wurde das Häuschen des Brezelbäckers "Ditsch" auf dem S-Bahnsteig innerhalb kürzester Zeit eröffnet worden. 

Dass es schneller geht, hat die Hochbahn bewiesen,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo