Schluss mit „Versatschi“: So werden die Top-Labels wirklich ausgesprochen

Donatella Versace stellte jetzt klar, wie sich ihr Modeunternehmen richtig ausspricht. (Bild: AP Photo)

Oftmals reicht schon ein kleines Logo und Fashionistas wissen sofort, welches berühmte Modehaus hinter der Kreation steckt. Das Problem: Trotz der Popularität vieler Luxusmarken werden die Namen gerne falsch ausgesprochen. Damit das künftig nicht mehr passiert, schreitet jetzt sogar Designerin Donatella Versace höchstpersönlich ein. Hier kommt der Aussprache-Guide für alle, die sich beim nächsten Mode-Talk nicht blamieren wollen.

Das italienische Modeunternehmen, das 1978 von Gianni Versace in Mailand gegründet wurde, gehört noch immer zu den angesehensten Labels der Welt. Gerade hatte man verkündet, dass die Umsätze binnen eines Jahres um 18 Prozent gestiegen seien und man für 2018 einen Umsatz von einer Milliarde Euro anpeile. Es scheint also alles gut zu laufen für das Luxuslabel, wäre da nicht dieses eine hartnäckige Problem, das die Chefin nun ein für alle Mal klären will: „Es heißt Versace, nicht Versatschi!“

Vor allem in den englischsprachigen Ländern wird der Markenname immer wieder falsch ausgesprochen. Gemeinsam mit Models wie Kaia Gerber, Bella und Gigi Hadid oder Vittoria Ceretti – allesamt Models der großen Jubiläumskampagne „The Clans of Versace“ – hat Donatella Versace ein Instagram-Video aufgenommen. Darin machen die Branchen-Stars vor, wie es richtig lauten muss: “Versatsche”


„Es heißt Versace, nicht Versatschi. #TeamDV, bald gibt es mehr dazu. Bleibt dran! #TheClansOfVersace“

Versace ist nicht das einzige Label, das selbst von den größten Fashion-Fans immer wieder falsch ausgesprochen wird.

Balmain:
Es ist eines der Lieblingslabels von Stars wie den Kardashians, 2015 gab es sogar eine große Kooperation mit H&M, und dennoch wissen viele nicht, wie sich das Modehaus mit Sitz in Paris ausspricht: „Bal-ma“.

Christian Louboutin:
Schwindelerregend hohe High Heels mit der berühmten roten Sohle – da weiß man sofort: Das müssen Louboutins sein! Für alle Nicht-Franzosen: „Kris-tio Lu-bu-ta“.

Dolce & Gabbana:
Wer es sich leicht machen will, benutzt einfach die Abkürzung D&G und spricht die beiden Buchstaben englisch aus: D&G („Di en Dschi“), komplett ausgesprochen lautet das italienische Label mit Sitz in Mailand „Doltsche e Ga-banna“.

Givenchy:
Ein weiteres Label, über das man gerne stolpert, wenn man der französischen Sprache nicht mächtig ist, wurde von dem Modeschöpfer Hubert de Givenchy gegründet. Sprich: „Schie-won-shie“.

Hermès:
It-Pieces wie die bunten Seidentücher oder die Birkin Bag von Hermès sind weltweite Kassenschlager – dennoch sprechen manche den Markennamen so aus, dass man ihn leicht mit einem bekannten Paketdienst verwechseln könnte. So heißt es richtig: „Er-mess“.

Jean Paul Gaultier:
Der Modeschöpfer Jean Paul Gaultier, der als Enfant terrible der französischen Mode gilt sowie seine gleichnamige Firma sprechen sich „Scho Pol Goh-tjeh“ aus.

Moschino:
Gerade für Deutsche ist die Gefahr groß, das italienische Label Moschino einfach so zu sprechen, wie man den Namen liest. Tatsächlich heißt es aber „Mos-ki-no“.

Guerlain:
Die französische Traditionsmarke Guerlain, 1828 gegründet und damit eines der ältesten Parfümhäuser der Welt, spricht sich folgendermaßen aus: „Gerr-la“.

Estée Lauder:
Die Gründerin Estée Lauder hieß mit Geburtsnamen Josephine Esther Mentzer, ihr Rufname war Esty, daraus entwickelte sich dann Estée. Estée Lauder wurde in New York geboren, hat aber französische und ungarische Wurzeln. Liest man den Markennamen, könnte man meinen, es handle sich möglicherweise um ein Label aus Frankreich. Das amerikanische Beauty- und Kosmetiklabel spricht sich aber korrekt „Äs-tee Lo-dr“ aus.