Schlimmer Patzer: Grenoble-Torhüter wirft Ball ins eigene Tor

Ben Barthmann
Sports Editor

Grenoble Foot hat sein Gastspiel beim SM Caen am Freitagabend in Frankreichs zweiter Liga mit 0:2 verloren. Trauriger Hauptdarsteller war Torhüter Brice Maubleu mit einem Eigentor der kuriosen Art.

Einem Torhüter aus Frankreich unterlief ein kurioses Eigentor. (Symbolbild: Getty Images)

Nachdem Maubleu in der 17. Minute ein Gegentor durch einen Elfmeter hinnehmen musste, war der Torhüter im Anschluss offenbar komplett von der Rolle. Nur eine Minute später nahm er einen Ball auf und hätte ihn ganz locker abwerfen können.

Der Versuch allerdings ging daneben - im wahrsten Sinn des Wortes. Maubleu wollte den Wurf offenbar abbrechen, ließ dann aber den Ball los. Dieser rollte Richtung Tor, der Keeper stürzte hinterher, konnte das Eigentor aber nicht mehr verhindern. Das zweite Gegentor innerhalb von 60 Sekunden.

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Torhüter spricht nach Eigentor von “schwarzem Abend”

“Es gibt schwarze Abende und das war einer”, fluchte der 30-Jährige nach Ende des Spiels. Trotz aller Mühe schaffte es sein Team nicht mehr, den frühen Doppelschlag durch die Gastgeber zu verkraften und das Spiel noch spannend zu gestalten.

In den Sozialen Medien regte sich eine Diskussion unter Fans aus Grenoble, ob der Ball wirklich die Linie in vollem Umfang überquert habe. In der Ligue 2 gibt es weder Videobeweis noch Torlinientechnik, was die Entscheidung des Schiedsrichters zumindest diskutabel macht.