Schlechte Nachrichten: Amazon schränkt Prime-Angebot ein

Bisher war Amazon sehr großzügig bei der Einräumung der Prime-Versandvorteile. Jetzt wird der Gratis-Versand etwas strenger reglementiert. (Bild: ddp)

Bisher war Amazon ziemlich großzügig, was den kostenlosen und schnellen Versand betraf. Wer Prime-Mitglied war, konnte den auch für vier „Haushaltsmitglieder“ klar machen. Das hat der Internetriese jetzt geändert.

Als Amazon-Prime-Mitglied kann man für 69 Euro im Jahr Videos, Musik und Artikel des Versandhändlers nutzen und bekommt bestellte Ware schnell und kostenlos nachhause geliefert. Gerade letzteres ist extrem praktisch, und bisher konnten davon gleich mehrere Personen profitieren: Der Prime-Kunde und dazu vier weitere Personen, die mit im selben Haushalt wohnen mussten. Kontrolliert wurde das freilich nie, weshalb der Begriff „Haushaltsmitglieder“ von manchen Kunden ziemlich weit gefasst wurde.

Lesen Sie auch: Ein riesiger Teddybär irritiert Amazon-Kunden

Damit ist jetzt Schluss, denn zum 8. November 2017 hat Amazon die Bedingungen für den Prime-Versand geändert. Künftig können Prime-Mitglieder die Versandvorteile laut Amazon-Website nur noch mit „einer in ihrem Haushalt (unter derselben Adresse) lebenden Person teilen.“ Kennt die bei der Abfrage den Geburtsmonat des Mitglieds, kann sie kostenfrei bestellen.

Lesen Sie auch: Verrückte Amazon-Lieferung – 30 Kilogramm Drogen

Dazu, warum Amazon die Versandvorteile eingeschränkt hat, ist auf der Website nichts zu lesen. Laut „Amazon-Watchblog“ hatten sich in den letzten Monaten aber immer mehr Menschen darüber beschwert, dass Amazon den schnellen Versand nicht mehr einhalten könne. Zumindest bislang betrifft die Änderung aber nur Neukunden. Wer also schon länger Mitglied ist, kann den Prime-Versand weiterhin mit vier anderen Leuten teilen. Auch bei Verlängerung der Mitgliedschaft bleibt vorerst alles beim Alten.