Schlanke Lifestyle-VR-Brille vorgestellt

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Berlin (dpa/tmn) - HTCs neue VR-Brille Vive Flow soll die virtuelle Realität mobil und freizeittauglicher machen. Die ab November für knapp 550 Euro verfügbare Brille ist besonders kompakt und leicht - und funktioniert auch kabellos.

Im Gegensatz zur auf Spieler und Industrieanwendungen ausgerichteten «großen» HTC Vive liegt der Fokus der 189 Gramm schweren Vive Flow auf Unterhaltung und Wellness.

Mit einem Sichtfeld von 100 Grad und in den Bügeln integrierten Lautsprechern soll sie eher zum Filmeschauen oder zu Meditations- und Wellnessprogrammen einladen. Via HTCs Meeting-Plattform Vive Sync sind auch virtuelle Konferenzen mit anderen Vive- und Flow-Trägern drin. Weitere Inhalte wie Unterhaltungsprogramme oder Spiele gibt es über die Softwareplattform Viveport.

Drahtloser Betrieb ist möglich

Die Inhalte für die beiden quadratischen LC-Displays in der Brille (1600 zu 1600 Pixel) werden drahtlos vom kompatiblen Android-Smartphone übertragen. Das Gerät muss Miracast-Übertragungen beherrschen, außerdem HDCP 2.2 für das Übertragen von kopiergeschützten Videoinhalte.

Ein kleiner Akku in der Brille erlaubt drahtlosen Betrieb für eine begrenzte Zeit. Per USB-C-Stecker fließt Strom vom Smartphone oder eine Powerbank. Praktisch für komfortable Nutzung: Die aktive Kühlung hält nicht nur die Chips im Inneren der Brille auf Temperatur. Sie führt auch die warme Luft aus dem Zwischenraum zwischen Gesicht und Displays nach draußen. Für Brillenträger gibt es außerdem noch eine Sichtkorrektur für eine Nutzung ohne Brille.

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