Schlagzeuger der Puhdys: Klaus Scharfschwerdt ist tot

Klaus Scharfschwerdt (links, mit Peter Meyer, Dieter Birr und Dieter Hertrampf), Schlagzeuger der Puhdys, ist im Alter von 68 Jahren verstorben.  (Bild: 2016 Getty Images/Getty Images)
Klaus Scharfschwerdt (links, mit Peter Meyer, Dieter Birr und Dieter Hertrampf), Schlagzeuger der Puhdys, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. (Bild: 2016 Getty Images/Getty Images)

Seit 1979 war er Mitglied einer der beliebtesten Rockbands der DDR: Klaus Scharfschwerdt, Schlagzeuger der Puhdys, ist im Alter von 68 Jahren verstorben.

Klaus Scharfschwerdt, langjähriger Schlagzeuger der Puhdys, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Der Musiker war seit 1979 Teil der Ostrock-Band, die 2014 ihre Auflösung bekannt gab und 2016 ihr letztes Konzert spielte.

Die Familie Scharfschwerdts teilte die Nachricht seines Todes auf seiner Facebook-Seite. "Tiefer Schmerz erfüllt uns, wir sind ohne Worte", heißt es in dem Post, der am Montag veröffentlicht wurde. "Unser Klaus Scharfschwerdt hat seinen langen Kampf gegen den Krebs am vergangenen Freitag leider endgültig verloren. Er war immer stark und voller Hoffnung. Wir teilten diese Hoffnung und waren fest davon überzeugt: Er packt es! Es sollte leider nicht so kommen." Weiter bittet die Familie um "Zeit der Stille", die Trauerfeier werde auf Wunsch des Verstorbenen nur im engsten Familienkreis stattfinden.

Klaus Scharfschwerdt spielte von 1979 bis 2016 als Schlagzeuger bei den Puhdys. (Bild: 2015 Getty Images/Carsten Koall)
Klaus Scharfschwerdt spielte von 1979 bis 2016 als Schlagzeuger bei den Puhdys. (Bild: 2015 Getty Images/Carsten Koall)

1979 trat Klaus Scharfschwerdt die Nachfolge von Gunther Wosylus als Schlagzeuger der Puhdys an. Der gelernte Tischler wurde in den 1980er-Jahren als bester Schlagzeuger der DDR ausgezeichnet und komponierte einige Songs der Band, darunter "Unsichtbare" und "Lass uns den Rest bewahr'n".

Die Puhdys waren eine der bekanntesten Bands der DDR, zwölfmal wurden sie zur beliebtesten Rockband des Landes gewählt. Auch nach der Wende füllten sie noch große Hallen. 2016 wurden die Puhdys mit einem Echo für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

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