Schlaflosigkeit: Schon drei Nächte können problematisch werden

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Einer neuen Studie zufolge können schon drei Nächte schlechten Schlafs zu gesundheitlichen Problemen führen. Experten sind der Ansicht,

dass ein durchschnittlicher Erwachsener mindestens sechs Stunden pro Nacht braucht, um gesund zu bleiben.

In einer neuen Studie, die an der School of Aging Studies der University of South Florida durchgeführt wurde, schaute man sich die Daten von knapp 2.000 gesunden, gut gebildeten Erwachsenen mittleren Alters an.

Teilnehmer mussten ihr mentales und körperliches Befinden an acht aufeinander folgenden Tagen in einem Tagebuch festhalten. Dabei notierten sie Wutgefühle sowie Schmerzen, Schwierigkeiten mit den oberen Atemwegen und andere gesundheitliche Probleme.

Der größte Anstieg dieser Symptome wurde nach nur einer schlaflosen Nacht verzeichnet. Die Anzahl der mentalen und körperlichen Probleme wurde langsam mehr und erreichte ihren Höhepunkt nach drei Tagen, während die Teilnehmer nach sechs Tagen noch ernsthaftere Schwierigkeiten meldeten.

Studienleiterin Soomi Lee betonte: "Viele Menschen glauben, dass wir unser Schlafdefizit am Wochenende nachholen können und so während der Woche wieder produktiver sind. Doch unsere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bereits eine schlaflose Nacht sich merklich auf die Funktionen des Körpers auswirkt."

Dieser würde sich nicht mehr vom Schlafmangel erholen, wenn schlechte Nächte zur Gewohnheit werden.

Sie rät daher, jede Nacht mehr als sechs Stunden für gesunden Schlaf einzuplanen. In einer früheren Studie hatte Lee bereits nachgewiesen, dass sich schon 16 Minuten weniger Schlaf als empfohlen merklich auf die berufliche Leistung auswirken. Die neue Studie wurde in 'Annals of Behavioral Medicine' veröffentlicht.

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