Schlösser und Gärten: 400 Millionen für die Rettung des Preußenerbes

Der Grottensaal im Neuen Palais in Sanssouci

Potsdam/Berlin.  Das neue 400 Millionen Euro schwere Sonderinvestitionsprogramm für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg steht. Somit können die Instandsetzungen am kulturellen Erbe in Berlin und Brandenburg fortgesetzt werden. Die Vereinbarung zwischen dem Bund und den beiden Ländern sieht vor, dass der Bund 200 Millionen Euro beisteuert, das Land Brandenburg 131 Millionen Euro und Berlin etwa 69 Millionen Euro. "Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 400 Millionen Euro investiert werden", gab Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) am Sonntag bekannt.

"Damit können in Brandenburg unter anderem die Sanierungen im Neuen Palais und im Schloss Babelsberg fortgesetzt werden", kündigte Kulturministerin Martina Münch (SPD) an. Sie betonte:"Das zweite Sonderinvestitionsprogramm ist ein weiterer großer Schritt voran bei der Sicherung der preußischen Schlösser und Gärten."

Pfaueninsel-Schloss und Römische Bäder auf Liste

Nach Informationen der Berliner Morgenpost werden mit dem Geld außerdem die Arbeiten am Orangerieschloss im Park Sanssouci und am Schloss Charlottenburg in Berlin weitergeführt. Zudem können längst fällige Arbeiten am Schloss auf der Pfaueninsel in Angriff genommen werden. Zudem sollen damit Arbeiten an den Römischen Bädern im Park Sanssouci in Potsdam finanziert werden. Am Dienstag will die brandenburgische Kulturministerin im Kabinett das Abkommen über die gemeinsame Finanzierung des weiteren Sonderinvestitionsprogramms vorstellen.

Bild Nr. 1:
Das Schloss auf der Pfaueninsel dpa Picture-Alliance / Tobias Kleinschmidt / picture alliance / dpa

Der Generaldirektor...

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