Schirp Neusel & Partner Rechtsanwälte mbB: Dieselskandal auch bei Daimler AG: Aktien- und Anleiheinhabern droht Schaden

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19.07.2017 / 08:39
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- Mutmaßlich ist jetzt auch die Daimler AG vom Abgas-Skandal um manipulierte Dieselmotoren betroffen.

- Aktionäre, Anleihegläubiger und Inhaber von Derivaten des Daimler-Konzerns müssen mit massivem finanziellen Schaden rechnen.

- Betroffene sollten frühzeitig die durch die mutmaßliche Abgasmanipulation entstandenen Schadenersatzansprüche und Handlungsmöglichkeiten prüfen lassen.

Am vergangenen Donnerstag bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Bericht von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR. Unter Berufung auf einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart hatten sie gemeldet, dass in ca. einer Million Fahrzeuge des Daimler-Konzerns Motoren eingebaut worden sein könnten, bei denen Abgasmessungen manipuliert wurden. Bei den betroffenen Fahrzeugen soll es sich fast alle Mercedes-Baureihen handeln, die zwischen 2008 und 2016 in Europa und in den USA verkauft wurden.

Den Medienberichten zufolge soll die Abgasreinigung der fraglichen Fahrzeuge bei amtlichen Prüfstandsmessungen manipuliert worden sein, indem sie durch eine Software, ähnlich der 2015 entdeckten "Schummelsoftware" des Volkswagen-Konzerns, ein- und auf der Straße weitgehend ausgeschaltet wurde. Zudem soll die SCR-Abgasreinigung (die chemische Reduzierung von Stickoxiden durch Zusatz von AdBlue) nicht korrekt dosiert worden sein. Letztlich seien also die Fahrzeuge mit einem unzulässig hohem Schadstoffausstoß verkauft worden.

Bereits seit Mitte März ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit Abgas-Manipulationen bei Dieselfahrzeugen "gegen namentlich bekannte und unbekannte Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachtes des Betrugs und der strafbaren Werbung." Auf Grundlage des zitierten Durchsuchungsbeschlusses wurden vor wenigen Wochen Razzien bei Daimler und weiteren Firmen durchgeführt.

Wie die Medien unter Berufung auf Aussagen des Verkehrsministeriums weiter meldeten, sollen nun Diesel-Fahrzeuge von Daimler, die mit der illegalen Software programmiert sein sollen, gezielt vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) untersucht werden.

Sollten die Untersuchungen die Vorwürfe bestätigen, könnte Daimler ähnlich wie der Volkswagen-Konzern vermutlich zu einem Rückruf der betroffenen Fahrzeuge verpflichtet werden. Zudem ist in diesem Fall, ähnlich wie beim VW-Skandal, mit Klagen von betroffenen Fahrzeugbesitzern zu rechnen, sowohl in Europa als auch in den USA.

Massive Kursverluste wären dann nicht auszuschließen und die Situation für den Daimler-Konzern durchaus mit dem VW-Dieselskandal vergleichbar: Damals waren die VW-Aktien und -Anleihen innerhalb kürzester Zeit um ca. 20 Prozent gefallen.

Anleger der Daimler AG fragen sich nun, welche Handlungsmöglichkeiten sich ihnen in dieser Krisensituation bieten.

Rechtsanwältin Breier-Struß, Schirp Neusel & Partner Rechtsanwälte mbB:

"Schirp Neusel & Partner Rechtsanwälte mbB empfiehlt allen Aktionären, Anleihegläubigern und Inhabern von Derivaten des Daimler-Konzerns, sich schon jetzt kostenfrei in der Kanzlei registrieren zu lassen - Schirp Neusel & Partner wird Sie dann unaufgefordert über alle rechtlichen Handlungsoptionen informieren."

Ihr Ansprechpartner:
Schirp Neusel & Partner Rechtsanwälte mbB
Rechtsanwältin Julia Breier-Struß
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: 030 327 617 0
Fax: 030 327 617 17
E-Mail: mail@ssma.de
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