Schiri-Exot: Darum pfeift ein Argentinier bei der EM

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Schiri-Exot: Darum pfeift ein Argentinier bei der EM
Schiri-Exot: Darum pfeift ein Argentinier bei der EM

Ein Exot der besonderen Art!

Wenn es um Fußball geht, sind Kicker aus Südamerika ein fester Bestandteil in zahlreichen Topklubs. Aber ein argentinischer Schiedsrichter bei einer Europameisterschaft ist dann doch etwas Ungewöhnliches. (Alle EM-Spiele im SPORT1-Liveticker)

Aber genau das ist bei der EM 2021 Realität: Mit Fernando Rapallini leitet erstmals überhaupt ein Schiedsrichter aus Südamerika Spiele bei europäischen Titelkämpfen. Grund für dessen Einsatz ist ein Austauschprogramm zwischen der UEFA und dem südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL.

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"Der Austausch von Schiedsrichtern mit CONMEBOL für unsere beiden Vorzeige-Turniere wird beide Wettbewerbe bereichern und die Erfahrung der Top-Schiedsrichter erweitern", äußerte sich UEFA-Präsident Alexander Ceferin bereits im Vorfeld des Turniers zu dieser Personalie und fügte hinzu: "Europa und Südamerika haben so viel Fußballqualität und Tradition, auch im Schiedsrichterwesen."

Schiedsrichter-Austausch zwischen UEFA und CONMEBOL

Auch CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez sieht Vorteile in dieser Kooperation: "Eines unserer ständigen Ziele bei CONMEBOL ist es, unsere Schiedsrichter professioneller zu machen und sie perfekt für den Einsatz der technologischen Hilfsmittel zu schulen." Dazu kündigte er weitere Aktionen an, denn "dies ist erst der Anfang".

Im Gegenzug für den Einsatz Rapallinis bei der Europameisterschaft ist der spanische Schiedsrichter Jesus Gil Manzano bei der diesjährigen Copa America im Einsatz.

Der Argentinier hat bereits bewiesen, dass er nicht umsonst als einer der besten Unparteiischen Südamerikas gilt. Zweimal war er schon bei der EM 2021 im Einsatz. In seinem ersten Spiel - Ukraine gegen Nordmazedonien - behielt er trotz zweier Elfmeter immer die Ruhe und auch in seinem weiten Einsatz beim Spiel Kroatien gegen Schottland lieferte er eine souveräne Vorstellung ab. (Alle EM-Spiele und Ergebnisse)

Rapallini nur zweiter nicht-europäischer EM-Schiedsrichter

Ebenso wie die 18 europäischen Schiedsrichter des EM-Pools residiert der 43-Jährige, der seit 2014 offizieller FIFA-Schiedsrichter ist, in Istanbul und fliegt jeweils zu seinem nächsten Einsatzort.

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Allerdings ist der Argentinier nicht der erste nicht-europäische Unparteiische bei einer Europameisterschaft. Bereits bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden leitete der Ägypter Gamal Al-Ghandour zwei Gruppenspiele.

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