Schietwetter, Mieten, Dauerstau: Das nervt uns an Hamburg

Wir haben ein paar richtige Ärgernisse gesammelt. Und erklären, was dahintersteckt.

Keine Frage, Hamburg ist eine grandiose Stadt – und trotzdem geht einem vieles auf den Wecker. Ob Mieten, Bundesliga-Frust, HVV-Preise, das oft triste Wetter oder die ständigen Groß-Events: Hier sind 10 Dinge, die MOPO-Redakteure an unserem schönen Hamburg richtig nerven – inklusive Fakten-Check.

1. Regen, Regen, Regen: das Schietwetter

Im Süden lacht die Sonne, bei uns nieselt es wochenlang, der Himmel ist ein einziges Grau in Grau: Das Hamburger Wetter ist berüchtigt.

Fakt ist: Hamburg ist zwar nicht die regenreichste Region Deutschlands – Alpenrand und Mittelgebirge haben wesentlich mehr Niederschläge. Aber das Schmuddel-Wetter ist kein Mythos: Durch Elbe, Alster und die vielen Kanäle ist die Luft bei uns besonders feucht – das hat überdurchschnittlich viel Nebel zur Folge. Und dann liegt Hamburg in der Einflugschneise der Tiefdruckgebiete, die regelmäßig über feuchte, kalte Luft vom Nordatlantik zu uns treiben. So wie jetzt gerade...

2. Rücksichtlose Verkehrsteilnehmer

Die einen sind genervt von Fahrradfahrern, die sich alles erlauben. Auf der anderen Seite sind die Autofahrer, die die Straße erst recht ihr Eigen nennen und auch so fahren: rücksichtlos, ungeduldig, am Hupen und Pöbeln. Auf Hamburgs Straßen verlieren auch Nordlichter schnell ihren kühlen Kopf. 

Fakt ist: 2016 gab es in Hamburg 68404 Unfälle – davon 3230 mit Beteiligung von Radfahrern. Wer bei Unfällen mit den beiden Verkehrsteilnehmern am häufigsten Schuld hatte, wurde nicht erfasst. Aber es gibt Zahlen aus früheren Jahren: 2013 waren  39 Prozent der Unfälle von Radfahrern verursacht. 

3. Preisexplosion bei Franzbrötchen

Das Franzbrötchen  gehört zu Hamburg wie Hafen und Michel: zimtig süß und einmalig lecker. Wäre da nur nicht der Preis, der gefühlt in die Höhe schießt wie die Kosten...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo