Nach Schießerei : Polizeitaucher suchen am Nordufer nach Waffen und Beweisen

Taucher im Honenzollernkanal am Mittwochvormittag

Nach einer Schießerei in Wedding sind Spezialkräfte der Polizei am Nordufer im Einsatz. Am Nordufer 26 stiegen zwei Spezialeinsatzkräfte in den Hohenzollernkanal gegenüber dem Freibad Plötzensee und begannen die Suche unter Wasser, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Die Behörde habe einen konkreten Tipp bekommen, dass an der Stelle eine oder mehrere Waffen weggeworfen worden seien. Bislang hätten die Taucher aber kein Beweismaterial entdeckt. Wegen aufgewirbelten Sandes und Schlamms sei die Sicht nicht besonders gut. Die Taucher müssten auch tasten und fühlen, so die Sprecherin.

Kurioser Nebenfund: Bei ihrer Suchaktion stießen die Beamten auch auf andere Dinge, darunter eine Bowlingkugel.

Am 10. Mai waren auf ein Café an der Groninger Straße in Wedding Schüsse abgegeben worden. Aus dem Lokal heraus sollen diese Schüsse erwidert worden sein, wie die Polizei mitteilte.

Ende Mai nahm die Polizei zwei mit Haftbefehl gesuchte Männer fest. Ein 30-Jähriger wurde an der Altonaer Straße in Spandau gefasst, der zweite Haftbefehl konnte wenig später an der Heinz-Galinski-Straße gegen einen 31-Jährigen vollstreckt werden.

Nach der Tat wurden drei Tschetschenen festgenommen

Insgesamt sind fünf Personen wegen versuchten Mordes inhaftiert. Die Hintergründe sind laut Polizei in der organisierten Kriminalität zu sehen. Die Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin vom Morddezernat gemeinsam mit Kollegen aus dem Fachkommissariat zur Bekämpfung der organisie...

Lesen Sie hier weiter!