Schießerei: Bislang keine Hinweise auf politische Tat in Konstanz

Die Ermittlungen nach der Schießerei in Konstanz laufen. Laut Innenminister Strobl verhinderte die Polizei eine noch größere Tragödie.

Konstanz.  Nach der tödlichen Schießerei vor einer Konstanzer Disco hat Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl von "Glück im Unglück" gesprochen. "Mit einem solchen Schnellfeuergewehr, einer schweren Kriegswaffe, kann man natürlich in einer Diskothek wirklich etwas Furchtbares anrichten", sagte der CDU-Politiker am Montag in Freiburg. "Es ist wirklich schlimm genug, aber nicht zuletzt aufgrund des schnellen und konsequenten Eingreifens der Polizei ist noch ein denkbar viel größeres Unglück vermieden worden." Drei Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Polizisten ein.

Ein 34-Jähriger hatte am Sonntag gegen 4.30 Uhr an der Diskothek "Grey" um sich geschossen . Ein Türsteher, mit dem er zuvor in Streit geraten war, wurde getötet. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei starb auch der Angreifer im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Drei Menschen wurden nach Angaben der Polizei schwer, sieben leicht verletzt. Partygäste flohen in Panik aus dem Club.

Hinweise auf privaten Hintergrund der Tat

Derzeit deute nichts auf eine politische Tat hin – stattdessen gebe es Hinweise auf einen privaten Hintergrund, sagte Strobl weiter. Er wolle nichts verharmlosen, aber so etwas habe es leider immer schon gegeben. "Das werden wir nie zu 100 Prozent verhindern können."

Konstanz: Schießerei in Disco

In der Nacht zu Sonntag sind nach Angaben der Polizei zwei Personen getötet worden - drei weitere wurden verletzt.

Vor dem Eingang der Disco lagen am Montag Blumen und Kerzen unter dem Absperrband der Polizei. Der Club sprach den Angehörigen sein Beileid aus . "Wir können es noch gar nicht fass...

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