War der lästernde Sparringspartner ein Spion?

Am Samstagabend steigt der Mega-Fight zwischen Floyd Mayweather (l.) und Conor McGregor

Das wäre natürlich ein Hammer!

Hat Floyd Mayweather seinem Kontrahenten Conor McGregor (der Mega-Fight in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 3 Uhr LIVE auf DAZN) einen Spion ins Lager geschickt, um Informationen über dessen Taktik und Können zu erspähen?

Das zumindest behauptet Mayweather in einem Video. In dem kurzen Film sieht man den Boxer, wie er in seinem Gym in Anwesenheit von Paulie Malignaggi, dem ehemaligen und in Ungnade gefallenen Sparringspartner des Iren, zugibt, selbigen in McGregors Lager eingeschleust zu haben.

Malignaggi hatte das Camp des UFC-Stars nach zwei Sparringskämpfen im Streit verlassen. Der Grund: Malignaggi ärgerte sich über Fotos, die von McGregors Lager veröffentlicht worden war. 

Darin wird der Eindruck erweckt, McGregor habe die Trainings dominiert. Auf einem Foto liegt Malignaggi sogar auf dem Ringboden. Er selbst behauptet allerdings: Alles war ganz anders. Er sei lediglich von McGregor geschubst worden.

(Jetzt kostenlosen Testmonat bei DAZN sichern und neben Mayweather vs. McGregor auch den Saisonstart in den europäischen Top-Ligen wie Premier League und La Liga live sehen!)


"Paulie und ich sind schon lange befreundet. Das wird Paulie für immer in Erinnerung behalten. Paulie und ich werden uns zusammensetzen und über die Taktik sprechen. Danke, dass du rüber gegangen bist, so wie ich es dir aufgetragen hatte", sagte Mayweather.

Ob das Ganze nun der Wahrheit entspricht oder nicht, lässt sich natürlich nur schwer feststellen. Das Video wirkt allerdings so, als würde Malignaggi als Fan neben Mayweather stehen (der Box-Champion signiert ein Plakat und eine Mütze für Malignaggi), der gar nicht genau zu wissen scheint, wie ihm gerade geschieht. Auch das dauerhaft leicht verschmitzte Grinsen Mayweathers nimmt dem Video ein wenig die Glaubwürdigkeit.

McGregor dürften die Aussagen aber allemal zum Nachdenken gebracht haben. Und Mayweather hat sein Ziel damit wohl erreicht.