Scheibner holt zweites Gold bei Kanu-WM

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Scheibner holt zweites Gold bei Kanu-WM
Scheibner holt zweites Gold bei Kanu-WM

Rennsportkanute Conrad Scheibner (Berlin) hat sich bei den Titelkämpfen in Kopenhagen zum Doppelweltmeister gekürt.

Einen Tag nach seinem Triumph im Canadier-Einer über die olympischen 1000 m gewann der 25-Jährige am Sonntag auch das Sprintrennen über die nicht-olympische 500-m-Distanz. Mit 1,03 Sekunden Vorsprung verwies er den Tschechen Martin Fuksa auf Rang zwei.

Nach Gold im tschechischen Racice 2017 im C4 über 1000 m und Silber 2019 in Szeged (Ungarn) über die 500 m in derselben Klasse erhöhte Scheibner sein persönliches WM-Medaillenkonto mit den Erfolgen in Kopenhagen auf vier. Bei den Olympischen Spielen in Tokio war er vor wenigen Wochen im Einer über die 1000 m auf der Paradestrecke von Sebastian Brendel Sechster geworden.

Kanu-WM: Schultz und Hiller mit Silbermedaille

Tobias Schultz (Essen) und Martin Hiller (Potsdam) holten kurz vor Scheibners zweitem Sieg im K2-Sprint über 500 m die erste Silbermedaille für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) in Kopenhagen. Das Duo fuhr 0,97 Sekunden hinter den Spaniern Marcus Walz/Rodrigo Germade ein.

Sportsoldat Schultz (26) hatte bereits 2019 im K4 über 1000 m WM-Gold gewonnen. Der 21-jährige Hiller sicherte sich im selben Jahr ebenfalls im K2 Bronze.

Bei den Titelkämpfen auf dem Bagsvaerd-See will der DKV vor allem mit Nachwuchsathletinnen und -athleten den olympischen Zyklus bis Paris 2024 einleiten. Deshalb traten die Tokio-Goldgewinner aus dem Kajak-Vierer sowie das Silberboot mit Max Hoff und Jacob Schopf nicht an.


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