Schauspiel-Kollegen kürzen ihr Gehalt für Emma Stone

Wie viele andere Frauen verdient Emma Stone nur einen Teil des Gehalts ihrer männlichen Kollegen. (Bild: Chris Pizzello/Invision/AP)

Trotz Hauptrollen verdienen Schauspielerinnen in Hollywood oft weniger als ihre männlichen Kollegen. Emma Stone verriet nun, wie auch diese sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen können.

Der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen wird auch in Hollywood immer mehr zum Thema. Wie in vielen anderen Branchen bekommen weibliche Darstellerinnen in Filmproduktionen oft nur einen Bruchteil des Gehalts ihrer männlichen Kollegen – und immer mehr Schauspielerinnen und Schauspieler weigern sich, diese Ungerechtigkeit hinzunehmen.

Während Darstellerinnen wie Emmy Rossum („Shameless“) und Gina Rodriguez („Jane The Virgin“) sich aktiv für faire Gagen für Frauen in der Branche einsetzen, hat Emma Stone in einem aktuellen Interview mit „Out“ jedoch einen ganz neuen Aspekt im Kampf für Gleichstellung ins Spiel gebracht – die Solidarität ihrer männlichen Kollegen.

2017 wurde Emma Stone mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „La La Land“ ausgezeichnet.

„In meiner bisherigen Karriere war ich darauf angewiesen, dass meine männlichen Co-Stars ihr Gehalt kürzen, damit ich das Gleiche wie sie verdienen kann“, erklärt sie. „Das ist etwas, was sie für mich tun, weil sie daran glauben, dass es richtig und fair ist. Es ist auch etwas, das nicht unbedingt diskutiert wird: dass es nötig ist, dass Menschen selbstlos sagen ,Das ist fair’, damit wir den gleichen Lohn bekommen.“

Demnach haben auch Männer eine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Arbeit von Frauen als gleichwertig angesehen wird und sie also nicht nur den entsprechenden Lohn, sondern auch Rechte und Respekt erhalten.

Das Thema Gleichberechtigung steht auch im Mittelpunkt von Stones nächstem Film „Battle Of The Sexes“, der am 9. November 2017 in die deutschen Kinos kommt. In der Dramakomödie spielt die 28-Jährige die Professionelle Tennisspielerin Billie Jean King, die sich in den Siebzigern stark für die Rechte der Frauen einsetzte.