"Schau mir in die Augen": Tochter des ermordeten Journalisten de Vries (64†)

Der Prozess gegen die beiden Verdächtigen im Mord an dem Journalisten Peter Rudolf de Vries hat am Gerichtshof in Amsterdam begonnen.

Der investigative Journalist Peter R. de Vries wurde im Juli vergangenen Jahres im Alter von 64 Jahren erschossen, als er nach einem Fernsehautritt zurück zu seinem Auto ging.

Es wird vermutet, dass sein Mord mit seiner Rolle im Prozess gegen einen niederländischen Drogenmafiaboss zusammenhängt.

Die Tochter des Journalisten richtete sich beim Prozessauftakt in Amsterdam direkt an den mutmaßlichen Mörder ihres Vaters und forderte ihn auf ihr in die Augen zu schauen.

Kelly de Vries sagte dann: "Peter Rudolf de Vries wird für immer in die Geschichtsbücher eingehen, genau wie du. Aber über meinen Vater wird man schreiben, dass er ein Held war."

Nicht nur Tochter Kelly und Sohn Royce (33) trauern um ihren Vater.

Der Mord an Peter R. de Vries am helllichten Tag erschütterte die Niederlande und löste in ganz Europa Trauer, Wut und Entsetzen aus.

Der Fall macht deutlich, wie allgegenwärtig das organisierte Verbrechen in den Niederlanden ist.

Die beide Angeklagten streiten alle Anschuldigungen ab.

Die Staatsanwaltschaft hat offenbar jedoch eine Fülle von Beweisen, die darauf hindeuten, dass die beiden Männer den Mord begangen haben.

Ein Urteil wird für den 14. Juli erwartet. Den beiden Verdächtigen drohen lebenslange Haftstrafen wegen Mordes sowie wegen illegalen Besitzes von Waffen und Munition.

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