"Eine Schande" – Falcao wütet nach verlorenem Ligapokalfinale gegen Schiedsrichter

Im Finale des Ligapokals sorgte der Einsatz des Video-Assistenten für Diskussionen. Monaco-Kapitän Falcao platzte anschließend der Kragen.

Trotz des vermeintlich klaren 3:0-Sieges von Paris Saint-Germain über die AS Monaco sorgte das Finale der Coupe de la Ligue für reichlich Gesprächsstoff. Vor allem Schiedsrichter Clement Turpin stand wegen zweimaligem Einsatz des Videobeweises im Fokus. Monaco-Stürmer Radamel Falcao platzte nach Schlusspfiff der Kragen.

"Was der Schiedsrichter heute geleistet hat, war eine Schande für den französischen Fußball", erklärte der Stürmer gegenüber Canal Plus , nachdem der Unparteiische trotz Video-Assistent auf einen äußerst umstrittenen Elfmeter für PSG entschied, den Edinson Cavani zur Führung verwandelte.

Videoassistent verhindert Anschlusstreffer

Beim Spielstand von 0:2 aus Sicht der Monegassen wurde Falcao zudem ein Tor durch den VAR aberkannt. Trotz der Bilder ist allerdings nicht klar zu sehen, ob der Kolumbianer im Abseits gestanden hat. "Paris war effizienter“, fasste er zusammen. "Und sie hatten den Schiedsrichter auf ihrer Seite."

In Abwesenheit des weiterhin verletzten Neymar avancierte PSG-Angreifer Cavani am Samstag zum Matchwinner des Pokalfinals. Neben seinem Elfmeter zum 1:0 traf er kurz vor dem Abpfiff zum 3:0-Endstand. Angel di Maria besorgte den dritten Treffer für die Hauptstädter.