Schalkes Sportvorstand Christian Heidel: Negative Berichterstattung beschäftigt Breel Embolo

Heidel macht sich Sorgen um den Zustand von Embolo. Die Erwartungen aufgrund der hohen Ablöse machen dem Schweizer wohl zu schaffen.

Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hat zugegeben, dass er sich Sorgen um den Zustand von Stürmer Breel Embolo macht. Der Schweizer habe Probleme mit den Erwartungen aufgrund der hohen Ablöse, die der FC Schalke 04 im Sommer 2016 für ihn bezahlte.

Dass der Angreifer mittlerweile bereits vereinzelt als Fehleinkauf bezeichnet werde, stellt für Heidel ein Problem dar: "Ich habe den Eindruck, dass es anfängt, ihn zu beschäftigen, wenn es in diese Richtung geht. Breel ist noch ein ganz junger Mensch, der das alles verarbeiten muss", zitiert RevierSport den 54-Jährigen.

Ein besonderes Problem könne die Rekordablösesumme in Höhe von 22,5 Millionen Euro sein, vermutete Heidel: "An Breel hängt das Preisschild. Der Junge kann doch nichts dafür, dass er so viel Geld gekostet hat."

Heidel erinnert an die schwere Verletzung Embolos

Die Situation sei jedoch auch nicht einfach, wie Heidel ausführte: "Er ist vor anderthalb Jahren unter völlig anderen Vorzeichen zu uns gekommen. Dann haben sie ihm die Knochen kaputt getreten. Jetzt hat er einen neuen Trainer und muss sich wieder herankämpfen."

Auch Sportdirektor Axel Schuster kritisierte die Medien für ihre Berichterstattung rund um Embolo: "Das, was gerade über Breel geschrieben wird, wird ihm nicht gerecht. Er macht sich schon selbst genug Druck."

Der Schalker selbst meldete sich bei Instagram zu Wort und deutete an, die Kritik nicht zu hören. "Jetzt mehr denn je", schrieb er.

Embolo machte in dieser Saison bislang zwölf Bundesligaspiele, stand dabei jedoch nur zweimal in der Startelf und spielte kein einziges Mal über 90 Minuten durch.