Schalkes Christian Heidel sicher: "Breel Embolo explodiert jetzt wieder"

In der Hinrunde kam Breel Embolo bei Schalke 04 nicht wirklich zum Zug. Nun sieht Christian Heidel den Schweizer aber auf dem Weg zur Top-Form.

Christian Heidel vom FC Schalke 04 sieht eine deutliche Steigerung bei Breel Embolo. Der Sportdirektor ist allgemein positiv gestimmt vor der Rückrunde.

"Ich bin mir sicher, dass hier niemand motzen wird, nur wenn er mal draußen sitzt - die Charaktere in diesem Kader sind einfach nicht so", sagt Heidel der WAZ. Schalke 04 hat im Winter den Kader aufgebessert und in der Breite verstärkt. Obendrein soll Embolo wieder voll eingreifen.

Der Schweizer, zuletzt lange verletzt, konnte sich in der Hinrunde nicht restlos empfehlen. Das ändert sich nun, so Heidel: "Embolo ist jetzt wieder Embolo - von ihm kann man im Winter 2018 etwas anderes verlangen als im Sommer 2017. Aber das wird der Junge bringen - der explodiert jetzt wieder, das sieht man im Training."

"Spielerisch noch Luft nach oben"

Der Offensivspieler sei wieder "dick auf dem Zettel" und damit praktisch eine Neuverpflichtung für die Knappen. Heidel meint: "Wir haben spielerisch immer noch viel Luft nach oben. Das Schöne ist: Wir haben die Luft noch nicht ausgenutzt und sind trotzdem Zweiter."

Dass Königsblau der punktschlechteste Zweite aller Zeiten ist, ist Heidel "völlig egal". Ihm geht es um die Perspektive: "Zum einen geht es darum, Spieler langfristig zu entwickeln und zu verbessern - so wie jetzt etwa Cedric Teuchert. Zum anderen müssen wir sehen, dass unsere Mannschaft immer in der Lage ist, an der Spitze der Bundesliga mitzuspielen."

Heidel mit Respekt vor Stuttgarts Plänen

Für Schalke sieht Heidel in der Zukunft einige schwere Aufgaben kommen. "Wir merken auch, dass es eine ganze Reihe von Bundesligisten gibt, die enorm aufrüsten mit ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten", merkt der Manager an und denkt dabei besonders an RB Leipzig und den VfB Stuttgart.

Heidel weiter: "Wenn ich etwa die Zahlen des VfB Stuttgart höre, dann müssen wir uns da schon strecken, um mitzuhalten. Dort will man den Lizenzspieleretat auf 100 Millionen Euro hoch bringen - damit würden die Stuttgarter weit über Schalke liegen."