"Was soll die Sch..." Joko und Klaas bringen Berufspendler gegen sich auf

Bälle-Werfen? Das bekommen Joko (links) und Klaas locker hin! (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)
Bälle-Werfen? Das bekommen Joko (links) und Klaas locker hin! (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)

Schmerzgrenzerfahren? Denkste! Beim Staffelfinale von "Joko und Klaas gegen ProSieben" fanden sich die Entertainer in einer Situation wieder, die sie nur zu gern vermieden hätten. Dagegen war der Umgang mit Bloodhound-Gang-Bassist Evil Jared oder dem 2012er-Bachelor Paul Janke ein Kinderspiel.

Nein, nicht furios, aber allemal amüsant war die letzte Folge der diesjährigen "Joko und Klaas gegen ProSieben"-Staffel. Wie sehr ausgerechnet ein zunächst harmlos anmutendes Spiel die zwei aus dem Konzept bringen würde, hätten sie wohl selbst nicht gedacht. Doch es wurde so schlimm, dass sich Klaas Heufer-Umlauf (39) sogar unter dem Tisch versteckte und jammerte: "Ich mag das nicht machen! Ich will nicht da sein!"

Dabei war es ganz harmlos losgegangen: Tennisbälle aus verschiedenen Entfernungen in eine Mülltonne schmeißen - check, diese Aufgabe bewältigten Klaas und sein langjähriger Showkumpan Joko Winterscheidt (43) mit links. Knapp unterlagen sie dafür im zweiten Spiel dem ProSieben Moderationsteam Linda Zervakis (47) und Matthias Opdenhövel (52), weil Letztere etwas akkuratere und längere Linien aus Lebensmitteln wie Senf oder Kaffesahne malen konnten.

Das dritte Spiel, in dem sich Joko und Klaas einen weiteren "Vorteil" für das Finale erspielen konnten, war dann besagtes, das ihnen zu schaffen machte. Eine halbe Stunde lang sollten sie den Verkehr auf dem Bavaria-Filmgelände aufhalten, sprich, niemanden auf beziehungsweise vom Gelände zu lassen, und das während der typischen Arbeitsbeginnzeit von 10 bis 10.30 Uhr. Vor allem Klaas fühlte sich sichtlich unwohl in der Uniform mit der Aufschrift "Autorität", in die er und Joko sich als Schrankenwärter werfen mussten.

Zack, Treffer, versenkt: Joko zielsicher in Spiel 1. (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)
Zack, Treffer, versenkt: Joko zielsicher in Spiel 1. (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)

Klaas' Bestechungsversuche

"Okay, dann lügen wir", versuchte er sich an einer Strategie und überlegte mit Joko, was man den TV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine Geschichte auftischen solle, um deren Aufgehaltenwerden zu erklären. Eine Explosion, bei der giftige Stoffe ausgetreten waren, vielleicht? Klaas versuchte es mit Bestechung und hielt den nörgeligsten Kandidatinnen und Kandidaten kleine Geldscheine unter die Nase, damit sie Ruhe gäben.

Dennoch wurde die Stimmung der Wartenden angespannter, der zunehmend ebenfalls nervöse und mit Sonnenbrille "verkleidete" Joko verteilte Bonbons und konterte die Enttarnung eines genervten Mitarbeiters ("Joko, was soll die Scheiße?") mit einem halbherzigen "Ich bin nicht Joko." Das Ganze sei, erklärte er der Kamera, "wirklich eine unfassbar unangenehme Situation - zu wissen, dass die alle was zu tun haben, und wir sie daran hindern ... müssen."

Immerhin bekam er endlich Unterstützung von Klaas, der unter den Wartenden Warnwesten verteilte und von einer "Notsituation" schwafelte - bis irgendwann die geforderte halbe Stunde vorbei war und Joko und Klaas ihren Vorteilspunkt erspielt hatten.

Einen weiteren bekamen sie im "Diss-Duell", in dem ein Rapper namens DJ Quotensturz Dissreime über bekannte deutsche Fernsehshows von sich gab, von denen die beiden mehr errieten als ihre Herausforderinnen Aminata Belli (30) und Hadnet Tesfai (43). "Herr ProSieben" entschied dagegen zwei Spiele für sich - zunächst den Klassiker "Autoboxen", in dem der Ex-"Bachelor" und aktuelle "Bachelor in Paradise"-Barkeeper Paul Janke (41) sowie Komiker Axel Stein (40) die Fahrzeuge von Joko und Klaas etwas öfter umnieteten als umgekehrt.

Matthias Opdenhövel und Linda Zervakis schlagen sich ausgezeichnet beim Linien-Bauen. (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)
Matthias Opdenhövel und Linda Zervakis schlagen sich ausgezeichnet beim Linien-Bauen. (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)

Evil Jared als Kirchturm

Und dann das neben der Schrankenwärter-Aktion amüsanteste Spiel der Folge, in der mal Joko, mal Klaas Evil Jared (51), den ehemaligen Bassisten der legendären Bloodhound Gang, verkleiden und mit Regieanweisungen ausstatten durften, damit dieser (nonverbal) deutsche Sprichwörter darstellte, die der andere erraten musste. Ob als (im Dorf gelassene) Kirche oder (nach Athen getragene) Eule - der US-Amerikaner machte eine gute Figur, konnte den beiden aber leider nicht zum Sieg verhelfen.

So gingen sie am Ende mit "nur" drei Vorteilen à 30 Sekunden Zeit ins Finale, wo es galt, in nunmehr achteinhalb Minuten auf verschiedene Weisen sieben Türen zu öffnen, um den Vornamen des Dauergegners "Herr ProSieben" zu erfahren. Doch das Rumpelstilzchen-Geheimnis wurde nicht gelüftet - Joko und Klaas verfehlten knapp den Sieg und müssen daher als Strafe die gesamte zweistündige Sendung noch mal angucken und kommentieren. Diese kommentierte Fassung wird am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr zu sehen und außerdem auf joyn.de abrufbar sein. Könnte lustig werden ...

Angstgegner für Joko (links) und Klaas (Mitte, mit Moderator Steven Gätjen): Hinter den Giganten verstecken sich Paul Janke und Axel Stein.  (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)
Angstgegner für Joko (links) und Klaas (Mitte, mit Moderator Steven Gätjen): Hinter den Giganten verstecken sich Paul Janke und Axel Stein. (Bild: ProSieben / Ralf Wilschewski)