Eine Tote bei Geiselnahme in Los Angeles

Geiselnahme in Los Angeles

Bei einer Geiselnahme in einem Supermarkt in Los Angeles ist eine Frau erschossen worden. Der mutmaßliche Täter stellte sich am Samstag und wurde festgenommen, wie der Polizeichef der kalifornischen Stadt, Michel Moore, mitteilte. Laut Polizei hatte der Mann zuvor bei einem Familienstreit auf seine Großmutter und eine weitere Frau geschossen und flüchtete dann verfolgt von den Beamten zu dem Supermarkt, wo er Geiseln nahm.

Der Mann sei mit dem Auto seiner Großmutter geflohen und habe die Frau in seine Gewalt gebracht, auf die er zuvor geschossen habe, teilte die Polizei weiter mit. Im Supermarkt habe er dann mehrere Geiseln genommen, sagte Polizeichef Moore. Einige konnten demnach befreit werden, andere ließ der Geiselnehmer selbst wieder frei.

Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, sagte, im Supermarkt seien Schüsse gefallen. Dabei sei eine Frau niedergeschossen worden und später ihren Verletzungen erlegen; der Täter sei am Arm verletzt worden. Laut Polizei gab der Geiselnehmer nach Verhandlungen auf. Er habe sich selbst Handschellen angelegt, sei herausgekommen und habe sich gestellt.

Ein Kunde des Supermarkts beschrieb das Geschehen später in mehreren Twitter-Botschaften. Er habe gerade den Supermarkt betreten, als ein Auto eine Straßenlaterne in der Nähe des Eingangs gerammt habe, schrieb Devin Field. Ein bewaffneter Mann sei aus dem Fahrzeug ausgestiegen und habe auf die Polizei geschossen.

Field konnte sich nach eigenen Angaben hinter einer Wand verstecken. Der Angreifer sei in den Supermarkt eingedrungen und habe dabei geschossen. Angestellte, die fliehen konnten, hätten erzählt, dass der Boden voller Blut gewesen sei.