Schöneberg: Eine Hassbotschaft für das "The Haus"-Kunstprojekt

Mittlerweile wurde die Botschaft entfernt, eine Lücke bleibt

Auch zwei Monate nach seiner Schließung sorgt das ehemalige Kunst-Projekt "The Haus" in Schöneberg für Schlagzeilen. Der Kreativ-Space mit künstlerisch gestalteten Räumen auf fünf Etagen soll bekanntlich ab September als Wohnhaus dienen, was den Zorn von Gentrifizierungsgegnern und Teilen der Kunst-Szene aktivierte. Nun haben Unbekannte eine wütende Botschaft hinterlassen – und zwar auf der Rückseite eines großflächigen Plakates an der Außenfassade. Darin werden die Berliner Medien, die Gesellschaft allgemein und das Künstlerkollektiv "XI-Design", das die Idee zu "The Haus" hatte, scharf angegriffen. Und das funktionierte wohl so:

Die Urheber des in roter Farbe aufgesprühten Textes haben sich offenbar Zugang zu dem hinter dem Plakat aufgebauten Gerüst verschafft und den Text kopfüber angebracht. Dafür spreche Details wie ein umgedrehtes "Z" in dem Wort "Zutat", ein beliebter Fehler bei Graffiti-Künstlern, die Schriftzüge, etwa über Brückengeländer oder von Häuserdächern gebeugt, falschherum anbringen. Dann folgten ein paar präzise Schnitte und das Plakat klappte herunter, sodass die Rückseite zu sehen war.

Wie dem auch sei: Der oder die Verfasser sind ziemlich erbost über die Initiatoren des Kunsthauses. Da die Botschaft auf dem Foto wegen Falten im Plakat nicht ganz zu erkennen ist, muss man auf einen Abschrieb zurückgreifen, den ein User auf Facebook gepostet hat. Demnach steht dort:

"Es wurde geklatscht und gejubelt von den Schundblättern der Stadt. X...

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