Sawsan Chebli: Nicht ohne meine Schwestern

Sawsan Chebli, eine muslimische Sozialdemokratin mit palästinensischen Eltern.

Nach jedem Anschlag mit islamistischem Hintergrund kommt die Frage auf: Was sagen eigentlich die Muslime dazu? Warum hört man so wenig von ihnen? Eine von ihnen ist stets zur Stelle, mit Wut und Empörung kommentiert sie solche Gräueltaten im Namen des Islam auf Twitter und Facebook: Sawsan Chebli, Staatssekretärin in der Berliner Senatskanzlei, eine muslimische Sozialdemokratin mit palästinensischen Eltern.

Nach dem Anschlag von London im März schrieb sie, sie sei „wütend und traurig, schon wieder ohnmächtig mitanzusehen, wie Monster, die sich Muslime nennen, meine Religion pervertieren und im Namen des Islams morden“. Am Wochenende ist ihr wieder der Kragen geplatzt. Nicht, weil es einen Grund gab, sich von einem Attentat zu distanzieren. Sie regte sich über zwei ihrer Kopftuch tragenden Schwestern auf, die Verständnis dafür zeigten, wenn sie von weißen Deutschen angepöbelt würden. „Wenn unsere Leute so viel Mist bauen, müssen wir uns nicht wundern, dass der so reagiert“, habe eine ihr gesagt.

"Keiner hat das...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung