Sauberes Berlin: Erfolgreiche BSR soll noch mehr Parks in Berlin reinigen

SPD, Linke und Grüne wollen noch mehr Parks von der BSR reinigen lassen. Die Frage ist nur, wie viele.

Der Görlitzer Park hat ein neues Gesicht. Drogen werden dort zwar immer noch verkauft, es wird wie gehabt auch an den nicht extra dafür ausgewiesenen Stellen gegrillt, und die Wiese sieht auch erholungsbedürftig aus. Aber eine Sache ist neu: Nach einem durchfeierten Wochenende dauert es nicht lang, und der Park ist wieder sauber.

Das war nicht immer so. Doch seit die Berliner Stadtreinigung (BSR) vor einem Jahr ihr Pilotprojekt zur Parkreinigung aufnahm, macht auch ein Spaziergang im Görlitzer Park wieder mehr Spaß. Insgesamt zehn Parks beziehungsweise zwölf Grünflächen werden durch das Landesunternehmen gesäubert, darunter die Greenwichpromenade in Tegel, der Nelly-Sachs-Park in Schöneberg, der Müssinger Park in Spandau oder der Paul-Ernst-Park am Südufer des Schlachtensees.

Hundert neue Mitarbeiter wurden dafür eingestellt, 15 Fahrzeuge sind im Einsatz. Wo zusätzliche Mülleimer nötig sind, rüstet die BSR nach. Gefördert wird das Vorhaben durch das Land, mit 7,3 Millionen Euro.

Ende des Jahres läuft das Pilotprojekt aus, und geht es nach Rot-Rot-Grün, soll es fortgesetzt und vor allem ausgeweitet werden. "Die Ergebnisse sind wirklich gut, die Anwohner sind zufrieden, wir sind zufrieden", sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Mittwoch. Umfragen der BSR zeigen, dass vor Beginn im Mai 2016 nur 49 Prozent der Berliner die Pilotparks als sauber oder sehr sauber empfanden. Vergangenen Monat waren es dann 92 Prozent.

Die Grünflächen-Budgets sind die "Sparschweine"

Pop will no...

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