SATLANTIS startet das erste Projekt im Rahmen des Europäischen Programms zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich (EDIDP)

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Das spanische Unternehmen SATLANTIS MICROSATS unterzeichnete im Oktober eine Finanzhilfevereinbarung mit der Europäischen Kommission für OPTISSE, das erste Projekt im Rahmen des Programms EDIDP (European Defence Industrial Development Programme).

In diesem Zusammenhang leitet SATLANTIS ein Konsortium von fünf Unternehmen aus fünf europäischen Ländern - ColomboSky (Italien), Syrlinks (Frankreich), Astro- und Feinwerktechnik (Deutschland), Solaris Optics (Polen) sowie Everis Aerospace and Defense (Spanien) - als assoziierter Partner. Der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen war an innovative KMU gerichtet und verlangte die Unterstützung der Verteidigungsministerien der im Konsortium vertretenen Unternehmen. Daher werden alle Ministerien in das Projekt eingebunden, sind potenzielle Endnutzer und stellen die operativen Anforderungen auf.

Als eines der wichtigsten Ziele des EDIDP-Programms soll der Beitrag hervorgehoben werden, den europäische KMU für den Verteidigungssektor leisten können, unter Berücksichtigung des Aufbaus einer technologischen Lieferkette mit Blick auf die Autonomie der Union sowie der Stärkung der Rolle von KMU in der Industrielandschaft.

Zur Würdigung des Projektstarts kam das Konsortium am 3. November in einem virtuellen Kick-off-Treffen zusammen, an dem die Europäische Kommission, vertreten durch den für die Maßnahme verantwortlichen Projektleiter, und das spanische Verteidigungsministerium teilnahmen, das die Verteidigungsgemeinschaft vertritt, da SATLANTIS die Führung des Konsortium innehat.

Das Projekt OPTISSE umfasst die Entwicklung folgender vier wichtiger Technologien für Missionen zur Meeresüberwachung: ein fortschrittliches opto-mechanisches System, ein agiles Lageregelungssystem, einen Echtzeit-Detektionsfilter und einen Transceiver mit hoher Datenrate für den Datendownload.

Das Projekt ist eine Herausforderung für jedes Mitglied des Konsortiums und insbesondere für SATLANTIS, denn das Unternehmen möchte eine räumliche Auflösung von 0,5 m mit einer miniaturisierten optischen Nutzlast erreichen. Juan Tomás Hernani, CEO, erklärte: „Für das Projekt sind nur zwei Szenarien vorgesehen: bei dem einen werden wir die Ziele ohne Probleme erreichen und bei dem anderen werden wir mit großen mechanischen Herausforderungen konfrontiert. In jedem Fall stellen wir den Erfolg des Projekts und die Exzellenz unserer Partner nicht in Frage."

Maik Hartmann, Vizedirektor von Astrofein, bekräftigte: „Die Agilitätsanforderungen des Projekts werden zu Fortschritten beim Stand der Technik für Lageregelungssysteme führen."

Da der Projekterfolg und höchste Qualitätsstandards nicht in Frage gestellt werden, kann OPTISSE auch für nachfolgende Unternehmungen als ideales Testfeld dienen.

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