Sat.1.-Wahldebatte: Twitter-Nutzer waren genervt, weil Christian Lindner auf sein Äußeres reduziert wurde

John Stanley Hunter
Sat.1.-Wahldebatte: Twitter-Nutzer waren genervt, weil Christian Lindner auf sein Äußeres reduziert wurde

Zu Beginn der TV-Debatte für die kleinen Parteien — also alle außer SPD und CDU/CSU — auf Sat1 am Mittwochabend forderte Moderator Claus Strunz seine Zuschauer auf, parallel zur Sendung zu twittern. „Natürlich interessiert mich auch Ihre Meinung zu der Sendung, twittern Sie uns, sagen Sie uns Bescheid und kommentieren Sie. Sagen Sie Ihre Meinung, sagen Sie, welcher der Kandidaten Ihnen am besten gefällt“, sagte er. Eingeladen waren Katja Kipping von der Linken, Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, FDP-Chef Christian Lindner und Dr. Alice Weidel von der AfD.

Den Aufruf des Moderators nahmen sich viele Zuschauer zu Herzen, die in der Anfangsphase einen großen Kritikpunkt hatten. Bei Christian Lindner hatten viele Zuschauer das Gefühl, er würde in der Sendung weitgehend auf sein Äußeres reduziert.

Schön, dass eine Politiksendung zu einer wichtigen Wahl sich zu 50% über das Aussehen von @c_lindner dreht. Ernsthaft, @sat1? #Wahl2017

— MuckMuck (@ichbinmuckmuck) August 30, 2017

Strunz wollte über Wahlkampfmethoden und die Menschen hinter den Parteiprogrammen sprechen. „Fangen wir mit einem an, den Sie in den letzten Tagen ganz sicher ganz oft gesehen haben, und zwar, weil er als Poster fast in ganz Deutschland rumhängt. Sie wissen schon: Christian Lindner“, sagte der Moderator, um das Segment einzuleiten.

In einem Einspieler zeigte Sat1 dann mehrere Bundesbürger, die dem FDP-Kandidaten allerlei Dinge vorwerfen durften. Lindner sei populistisch, selbstdarstellerisch, arrogant. Eine junge Dame vermutete, der 38-Jährige würde auf Datingapps wie Tinder oder Lovoo „sehr viele Matches bekommen.“

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