SAP-Konkurrent Salesforce: nach Einstellungswelle der Rotstift

(Bloomberg) -- Der amerikanische Firmensoftware-Entwickler Salesforce Inc. wird seine Belegschaft um rund 10% verringern, nachdem er in Zeiten des florierenden Geschäfts zu viele neue Mitarbeiter eingestellt hatte. Inzwischen sind die Kunden des SAP-SE-Konkurrenten zurückhaltend geworden.

“Das Umfeld bleibt herausfordernd und unsere Kunden treffen ihre Kaufentscheidungen mit mehr Bedacht”, erklärte Konzernchef Marc Benioff am Mittwoch in einem Brief an die Mitarbeiter. “Als unser Umsatz durch die Pandemie Auftrieb bekam, haben wir zu viele Mitarbeiter eingestellt - im Vorfeld des wirtschaftlichen Abschwungs, mit dem wir jetzt konfrontiert sind. Dafür übernehme ich die Verantwortung.”

Viele der vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter sollten innerhalb der “nächsten Stunde” benachrichtigt werden, wie es in dem Schreiben hieß. Sie werden mindestens fünf Monate Gehalt, Krankenversicherung und andere Leistungen erhalten. Beschäftigte außerhalb der USA bekommen Pakete gemäß der örtlichen Arbeitsbestimmungen.

Die Kürzungen werden Salesforce nach Unternehmensangaben 1,4 bis 2,1 Milliarden Dollar (1,3 bis 2 Milliarden Euro) kosten.

Überschrift des Artikels im Original:Salesforce Plans to Cut 10% of Jobs After Customers Pull Back

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