SAP eröffnet die Woche der Wahrheit

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Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Die Strategen Sönke Niefünd und Ulf Sommer stellen die Kursentwicklung der Cisco-Aktie heraus.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt


Ab Dienstag beginnen die Wochen der Wahrheit: Mit SAP legt der erste Dax-Konzern seine Bilanz für das abgelaufene vierte Quartal vor, zugleich auch die Jahresbilanz und den Ausblick für 2018. Der starke Euro wird die Erträge bei vielen Unternehmen deutlicher gemindert haben, als noch vor Wochen gedacht. Jeder dritte Dax-Konzern wird trotzdem Rekordgewinne eingefahren haben. Doch viel wichtiger ist, wie die Unternehmen auf das laufende Jahr blicken und ob sie erkennen lassen, dass weitere Rekorde folgen werden. Nur dann hat der Dax weiteres Potenzial nach oben.


Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen


Unser Musterdepot hat einen klaren Fokus auf europäische Aktien. Dies wird zu 65 Prozent über Einzeltitel und zu etwa 17 Prozent über Wikifolio-Zertifikate realisiert. Neben einer Cash-Position von sechs Prozent sind die verbleibenden elf Prozent des Musterdepotvermögens im „ROGO US Value“-Wikifolio von Paul Rogojan sowie im „ETF-Werte des ICAX“-Wikifolios von Uwe Freier angelegt und bilden damit unsere Investitionen in die größte Volkswirtschaft der Welt – USA. Ein US-Exposure zwischen zehn und 15 Prozent stellt eine strategische Position dar und wird seit Beginn gehalten.



Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank


Die Wirecard-Aktie haben wir seit Kurzem in unserem Portfolio. Am Montag hat der Bezahldienstleister seine Zahlen aus dem vergangenen Jahr vorgelegt. Wirecard konnte deutlich wachsen und strebt auch 2018 einen höheren Gewinn an. 2017 ist der Umsatz um 45 Prozent gestiegen. Der vorläufige Gewinn (Ebitda) kletterte um 34 Prozent auf 412,2 Millionen Euro. Diese positiven Zahlen bestätigen die gute Entwicklung der Gesellschaft. Sollten die negativen Nachrichten um eine mögliche Marktmanipulation verstummen, sind wir der Meinung, dass die Aktie neue Kurshöhen erreichen kann.



Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.