Sanitäter angegangen: Reanimation von Kind behindert - Netz reagiert empört

Ein Rettungswagen

Berlin. Ein Vorfall, der sich am Freitagmorgen in Moabit zugetragen hat, sorgt im sozialen Netzwerk Facebook für Wut und Empörung. Demnach hatte ein Autofahrer Rettungssanitäter angepöbelt und aufgehalten, die gerade ein einjähriges Kind reanimieren wollten. Der kleine Junge war in einer Kindertagesstätte zusammengebrochen.

Die alarmierten Rettungskräfte fuhren zur Kita "Die Wilde 13" an der Melanchthonstraße und hielten in zweiter Spur. Dabei hatten sie das Fahrzeug eines jungen Mannes zugeparkt, der sich darüber mehr als aufregte. Als einer der Sanitäter einen Rettungskoffer aus dem Wagen holen wollte, soll sich der Autofahrer vor dem Sanitäter aufgebaut und ihn beschimpft haben. Zudem soll er den Rettungswagen beschädigt haben.

"Für mich ist das versuchte Tötung, wenn der Rettungsdienst in der Arbeit behindert wird – Sachbeschädigung reicht da nicht – ich hoffe, die Staatsanwaltschaft kann das als Offizialdelikt verfolgen", schreibt Nutzer Andreas G. auf Facebook. "Nehmt dem Typen den Führerschein ab, auf Lebenszeit. Er hat bewiesen das er nicht die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt um weiterhin ein Fahrzeug öffentlich zu führen", so Reinhard G. Viele Facebook-Nutzer fordern den sofortigen Entzug des Führerscheins und einen "Idiotentest". Einige drastische Einträge wünschen dem betroffenen Autofahrer die Einweisung in die "Klapsmühle".

Einsatzkräfte werden durch neues Gesetz besser geschützt

Nach Angaben einer Polizeisprecherin soll der Mann mit der Faust gegen den Außenspiegel de...

Lesen Sie hier weiter!