Sanierung: Staatsoper nach sieben Jahren Umbauzeit vor Wiedereröffnung

An der Inneneinrichtung wird in der Staatsoper Unter den Linden noch gearbeitet.

In der kommenden Woche wird die Staatsoper Unter den Linden nach sieben Jahren Umbau wieder eröffnet, vier Jahre später als ursprünglich geplant. Noch wird dort geprobt, vorbereitet und vor allem gebaut, denn das Opernhaus ist weiterhin Baustelle. Bloß das Intendantengebäude ist fertig. Dorthin sind die Mitarbeiter im August gezogen. Vier von ihnen erzählen uns, wie sie die Jahre im Schiller Theater erlebt haben, was sie von der umgebauten Oper halten und warum das Haus wie zu Hause riecht.

Katharina Lang (53), Abendspiel­leiterin

Es ist Ende August, so ganz genau weiß sie den Tag nicht mehr, als Katharina Lang zum ersten Mal das generalsanierte Opernhaus in Mitte betritt. Die sieben Jahre im Schiller Theater, die waren nicht schlecht, Lang ist dankbar für die Ausweichspielstätte. Aber die Bühne, die engen Gänge dahinter, die Akustik eines Sprechtheaters, na ja. "Es ist schon was anderes, dort zu spielen", sagt sie heute. Als sie also wieder in ihrem Haus ankommt – extra ein paar Stunden früher, um alles allein ansehen zu können, bevor alle in das Haus kommen –, da ist sie begeistert. Sie weint. Und noch jetzt, ein paar Wochen später, glitzern ihre Augen, wenn sie von diesem Moment erzählt. "Wieder in dieses Haus zu kommen, hat sich angefühlt wie eine Umarmung", sagt sie dann, lächelt und fügt an: "Ich hab mir schon einige Gedanken gemacht, wie das Haus jetzt aussehen wird und ob es sich noch so anfühlt wie früher. Und ich bin überglücklich darüber, wie schön es geworden ist."

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