Samuel L. Jackson ist es egal, wenn Trump-Fans seinen neuen Film nicht sehen

Victoria Timm
Freie Autorin für Yahoo Kino
In “Captain Marvel” muss sich Samuel L. Jackson an den Text seiner Figur halten, in der Realität sagt er, was er denkt. (Bild: Gareth Cattermole/Gareth Cattermole/Getty Images for Disney)

Aktuell ist Samuel L. Jackson im Kinofilm “Captain Marvel” zu sehen. Auf Zuschauer aus dem Trump-Lager kann er dabei nach eigener Aussage verzichten.

Samuel L. Jackson macht keinen Hehl daraus, dass er US-Präsident Donald Trump verabscheut – und anscheinend auch dessen Anhänger. Denn in einem Interview zu seinem neuen Film “Captain Marvel” sagte er ganz offen, dass es ihm egal sei, wenn diese den Streifen nicht schauen würden.

Samuel L. Jackson kümmern Trump-Fans nicht

“Ich weiß, wie viele Scheißkerle mich hassen. ‘Ich werde nie wieder einen Sam-Jackson-Film sehen’”, zitiert er seine Gegner im Gespräch mit “Esquire”. Doch das kümmert ihn offenbar nicht. “Wenn sie nie einen anderen Film gesehen haben, den ich in meinem Leben gedreht habe, werde ich kein Geld verlieren. Ich habe den Scheck bereits einkassiert”, sagt Jackson demnach schnippisch.

Der 70-Jährige bezieht sich dabei auf Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Den bezeichnet er in dem Interview als “Scheißkerl”, “der den Planeten und alle möglichen anderen Scheißdinge” ruiniert, zitiert “Esquire” den Schauspieler.

“Captain Marvel”-Star pocht auf Gesundheitssystem

Das Thema Gesundheitsfürsorge sei ein Thema, das ihn in diesem Zusammenhang persönlich betreffe. So wolle er, dass seine Familienmitglieder eine Krankenversicherung hätten. “Wenn wir kein Gesundheitssystem haben, verdammt, und meine Verwandten krank werden, rufen sie mich reichen Arsch an”, wettert Jackson.

Immer wieder fordert er Trumps Rücktritt. Im Interview moniert er außerdem, dass die Anhänger des amtierenden Staatschefs diesem einfach alles glauben würden. “Die Leute denken, es ist okay. Aber es ist verdammt nochmal nicht okay. Und wenn man nichts sagt, macht man sich mitschuldig”, kritisiert Jackson.

Er fordert, dass einfach jeder den Mund aufmachen solle. “Wäre ich ein Müllmann und hätte einen Twitter-Account – ich würde darüber twittern”, so der 70-Jährige. Am 7. beziehungsweise 8. März kam sein neuer Film “Captain Marvel” erst in die deutschen, dann in die US-amerikanischen Kinos und hält sich seitdem an der Spitze der Charts. Kein Wunder also, dass er gut reden hat.