Sammlerstücke von verstorbener US-Verfassungsrichterin Ginsburg werden versteigert

·Lesedauer: 1 Min.
Ruth Bader Ginsburg (AFP/Chris Kleponis) (Chris Kleponis)

In den USA kommen Teile des Nachlasses der verstorbenen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg unter den Hammer. Ein Auktionshaus in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia setzte für den 27. und 28. April eine Versteigerung von Sammlerstücken der 2020 gestorbenen Richterikone an. Zu der Kollektion zählen Werke alter Meister, Keramiken von Picasso und eine berühmte Pelzjacke. Die Erlöse aus der Auktion sollen der National-Oper in Washington zukommen.

Die Richterin habe sich für die Künste insgesamt begeistert, erklärte das Auktionshaus. Nichts aber sei "nahe an ihre Passion für die Oper herangereicht".

Ginsburg wurde in den 1970er Jahren als Anwältin bekannt, indem sie mehrere Gesetze zu Fall brachte, die Frauen diskriminierten. 1993 wurde sie von US-Präsident Bill Clinton als Verfassungsrichterin am Obersten Gerichtshof nominiert. In der Folge setzte sie sich für weitere Angelegenheiten der progressiven Kräfte in der US-Gesellschaft ein, etwa für die Rechte der sexuellen Minderheiten und der Einwanderer.

Ginsburg wurde auch mit ihrem äußeren Erscheinen zur prägenden Figur: Sie trug feine Handschuhe, Perlenketten und Musselin-Kragen. Zu den Gegenständen, die bei der Auktion veräußert werden, gehören auch diverse Medaillen, die Ginsburg in ihrer langen Karriere erhielt.

ao/mkü

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.