Sammer adelt Lewandowski

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Sammer adelt Lewandowski
Sammer adelt Lewandowski

Nach einer erneuten Tor-Gala erhielt Bayern Münchens Ausnahmestürmer Robert Lewandowski von Matthias Sammer das größte Kompliment.

„Er ist aktuell der kompletteste und beste Spieler der Welt“, lobte der frühere Münchner Sportvorstand nach dem klaren 5:2 (2:1) des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen Benfica Lissabon den 33 Jahre alten Stürmer. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Jubilar Lewandowski war beim vorzeitigen Einzug des FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League der überragende Akteur. Doch der Weltfußballer war nicht ganz zufrieden. „Ich weiß nicht, ob es ein perfekter Abend war, weil ich einen Elfmeter verschossen habe“, sagte Lewandowski bei Amazon nach einem verschossenen Handelfmeter (45.+1) - und lächelte.

Er konnte es verkraften. In seinem 100. Spiel in der Königsklasse gelang Lewandowski ein Dreierpack (26., 61. und 84.). Das 2:0 durch ein sehenswertes Hackentor von Serge Gnabry (32.) bereitete er zudem vor.

Lewandowski macht Jagd auf Messi und Ronaldo

Für den Münchner Torgaranten, der auch in diesem Jahr als Favorit auf den „Ballon d‘Or“ gilt, waren es in der Champions League die Treffer Nummer 79 bis 81. Nur Cristiano Ronaldo (139) und Lionel Messi (123) sind besser, doch nach 100 Partien in der Königsklasse hatten selbst die beiden Superstars nicht so oft getroffen wie Lewandowski. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Er habe "nie geglaubt, dass ich so viele Spiele mache - und dann mit so vielen Toren und Vorlagen", sagte ein glücklicher Lewandowski mit der Trophäe "Man of the match" in der Hand.

"Er will immer weiter treffen. Das zeichnet ihn aus. Die Quote ist beeindruckend", lobte Trainer Julian Nagelsmann, der aber nicht nur mit Lewandowski sehr zufrieden war: "Es hat Spaß gemacht, zuzuschauen. Natürlich haben wir zwei Standardtore bekommen. Dennoch war es ein unfassbar gutes Spiel von uns."

Nagelsmann war nach überstandener COVID-19-Erkrankung auf die Bayern-Bank zurückgekehrt. Der 34-Jährige hatte sich trotz doppelter Impfung mit dem Coronavirus infiziert und verpasste daher vier Bayern-Spiele im Stadion, darunter die 0:5-Schlappe im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach.

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