Sami Khedira: Bei der WM-Nominierung wird es Härtefälle geben

Khedira erwartet, dass es einige Stars nicht in den finalen WM-Kader des DFB-Teams schaffen werden. Auch die, die es von der Leistung verdient hätten.

Weltmeister Sami Khedira von Juventus Turin erwartet bei der Nominierung des WM-Kaders der deutschen Nationalmannschaft prominente Härtefälle. "Es geht ja nicht nur darum, 23 Topspieler zusammenzubekommen, sondern es muss auch von den Charakteren und den Positionen stimmen", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit der Sport Bild. "Grundsätzlich können wir uns über die große Auswahl freuen. Doch am Ende wird es auch den einen oder anderen treffen, der es verdient hätte, mit zur WM zu kommen." 

Für die 2014er-Weltmeister sei von Bundestrainer Joachim Löw "kein Freifahrtschein" zu erwarten: "Ich bin froh, dass ich als Spieler nicht entscheiden muss, wer da am Ende mitfährt."

Weltmeister Shkodran Mustafi (FC Arsenal) scheint derzeit von der Kandidatenliste gerutscht zu sein - doch er gibt sich kämpferisch. "Klar ist es mein Ziel, bei der WM dabei zu sein", sagte der Verteidiger der Sport Bild, "das ist jetzt nicht der finale Kader."
Mustafi war nicht für die Länderspiele gegen Spanien und Brasilien am Freitag bzw. Dienstag nominiert worden.

Löw wird sein vorläufiges Aufgebot für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) am 15. Mai in Dortmund benennen.