Salzgitter AG: Salzgitter-Konzern schließt Geschäftsjahr 2017 mit höchstem Vorsteuerergebnis seit der Finanzkrise ab; Aussichten für 2018 ebenfalls vielversprechend

Salzgitter AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose
Salzgitter AG: Salzgitter-Konzern schließt Geschäftsjahr 2017 mit höchstem Vorsteuerergebnis seit der Finanzkrise ab; Aussichten für 2018 ebenfalls vielversprechend

30.01.2018 / 14:05 CET/CEST
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Der Salzgitter-Konzern erzielte nach jetzt vorliegenden, noch vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2017 mit 238,0 Mio. EUR den höchsten Vorsteuergewinn seit 2008 (GJ 2016: 53,2 Mio. EUR). Hierzu trugen die hervorragenden Resultate der Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel wie auch die weiterhin erfolgreiche Umsetzung der konzerninternen Programme maßgeblich bei.

In dem Ergebnis sind 79,3 Mio. EUR erwarteter Beitrag aus dem Aurubis-Engagement (GJ 2016: 19,1 Mio. EUR) sowie in Summe -82,8 Mio. EUR Ergebnisbelastungen für strukturverbessernde Maßnahmen des konzernweiten Optimierungsprogramms "FitStructure SZAG" sowie eine bilanzielle Anpassung des Anlagevermögens der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH enthalte (Sondereffekte GJ 2016: -2,3 Mio. EUR). Damit kommt das Resultat oberhalb der zuletzt am
11. November 2017 bestätigten Ergebnisprognose eines Vorsteuergewinns zwischen 175 Mio. EUR und 225 Mio. EUR aus. Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns (9,0 Mrd. EUR; GJ 2016: 7,9 Mrd. EUR) erhöhte sich vor allem aufgrund gestiegener Durchschnittserlöse für Stahlerzeugnisse signifikant.

Vor dem Hintergrund des guten Starts in das neue Geschäftsjahr, der in einigen Geschäftsfeldern aufgehellten, insgesamt immer noch herausfordernden Marktbedingungen sowie weiterer positiver Effekte der Maßnahmen- und Wachstumsprogramme gehen wir für den Salzgitter-Konzern im Jahr 2018 von

- einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9 Mrd. EUR,

- einem Vorsteuerergebnis zwischen 200 Mio. EUR und 250 Mio. EUR sowie

- einer im Vergleich zum Vorjahreswert stabilen Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) aus.

Die zukunftsbezogenen Aussagen unterstellen, dass es in Europa nicht erneut zu einer rezessiven Entwicklung kommen wird. Vielmehr erwarten wir für unsere anhaltend umkämpften Hauptmärkte eine mindestens stabile Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den Verlauf des Geschäftsjahres 2018 erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio. t abgesetzten Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl, Mannesmann und Handel im Schnitt 25 EUR Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 300 Mio. EUR jährliche Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile Rohstoffkosten sowie kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- genauso wie auf der Absatzseite die Planungssicherheit des Unternehmens.

Der Konzernabschluss 2017 wird derzeit durch den Abschlussprüfer geprüft und bedarf anschließend der Billigung seitens des Aufsichtsrats. Die Eckdaten des Geschäftsjahres 2017 und weitere Details werden wie vorgesehen am 28. Februar 2018 veröffentlicht.


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