Wie Ronaldo fast bei Juve gelandet wäre

Cristano Ronaldo wäre offenbar fast bei Juventus Turin gelandet - und nicht bei ManUnited

Cristiano Ronaldo hätte seine Weltkarriere um ein Haar bei Juventus Turin gestartet. Wie ein damaliger Scout der "Alten Dame" nun bei France Football verriet, hatte Juve den Deal, den damals 17-Jährigen von Sporting nach Turin zu lotsen, schon so gut wie eingefädelt.

"Luciano Moggi (damaliger Sportdirektor von Juventus, d.R.) hatte mich beauftragt, Quaresma zu beobachten", erinnert sich der damalige Juve-Scout Gianni di Marzio an die Saison 2002/03. "Während der Partie zwischen Sporting Lissabon und Belenenses habe ich Ronaldo sofort bemerkt. Neben mir saß eine Frau, die bei jedem Ballkontakt von ihm aufschrie. Es war seine Mutter, der ich meine Visitenkarte in die Hand drückte."

Salas macht Strich durch die Rechnung

Di Marzio habe Moggi gesagt, man solle alles unternehmen, um Ronaldo nach Turin zu holen.

Letztlich sei der Wechsel am Unwillen von Marcelo Salas gescheitert. Der Chilene war auserkoren, im Gegenzug zu den Portugiesen zu wechseln - plus 2,5 Millionen Euro an Ablöse. "Es war schon alles geregelt", erinnert sich Moggi. Dann habe Salas einen Rückzieher gemacht und wechselte nach Argentinien zu River Plate. 

Auch ohne Salas hätte Juve den Jungstar bekommen, doch zehn Millionen Euro waren den Italienern zu viel. Das Ende vom Lied: Ronaldo wechselte zu Manchester United und startete seine einzigartige Karriere.